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Band: Pegazus Album: In Metal we trust Spielzeit: 52:01 min Plattenfirma: Black Leather Records Veröffentlichung: 15.04.2011 Homepage: www.pegazusofficial.com oder www.myspace.com/pegazusmusic Wertung: 8 von 10 The Thunder from down under sind wieder zurück! Nachdem es in den letzen Jahren sehr still um die Band PEGAZUS rund um den Gründer Johnny Stoij geworden ist und man schon befürchtete die Band hätte sich aufgelöst, melden sie sich nun mit ihrem neuen Album „In Metal we trust“ und rund erneuerter Mannschaft wieder zurück. Gegründet im Jahre 1994, im schönen Melbourne in Australien, konnte man sich in kürzester Zeit ein breite Anhängerschaft, indem nach schwermetallischen Klänge lechzenden Australien, erspielen. Das Land ist zwar von geilen Rock Bands (AC/DC und AIRBOURNE) extrem verwöhnt worden, Power und Heavy Metal Kapellen aus dem Land der Kängurus kennt man aber kaum. Dies änderte sich schlagartig als das deutsch Metal Label Nuclear Blast auf die Band aufmerksam wurde und mit PEGAZUS einen Deal abschloss. Die letzten drei Alben der Band wurden auch auf diesem Label veröffentlicht und man konnte bis zum letzten Album „The headless Horseman“, welches 2002 erschien, gute Kritiken einfahren. Danach trennten sich aber die Wege der Band und des Labels und man veröffentlichte noch eine Live CD und DVD und verschwand dann erstmal von der Bildfläche. In der Zwischenzeit ist von der damaligen Bandbesetzung nur noch Gründer und Gitarrist Johnny Stoij selbst übrig geblieben. Seine neuen Mitstreiter sind Justin Fleming (Gesang), Cory Betts (Bass) und Ange Sotiro (Schlagzeug). Mit dieser neuen Mannschaft und dem neuen Label Black Leather Records im Rücken, möchten uns PEGAZUS nun beweisen das sie noch nicht zum alten Eisen gehören und nach wie vor die Heavy Metal Fahnen hoch halten können. Der Track „Metal Messiah“ erwartet uns zum Beginn der Scheibe. Mit schneidenden Riffs beginnt der Song, bevor das Organ des neuen Sänger Justin einsetzt. Der Kerl hat einen gute Stimme, die hervorragend zum PEGAZUS Sound passt. Kraftvoll, aggressiv und klar erklingt sie. Der Song selbst ist ein einfacher Heavy Rocker mit einem klasse Chorus der sich quasi in die Gehörgänge frisst. Ein guter Auftakt! Es folgt „Road Warrior“, der mit einer gesprochenen Einleitung einsteigt. Stilistisch bleibt man wie bei Vorgänger in der Heavy Rock Ecke der spät Achtziger. Es heißt also einfacher Aufbau, packende Riffs und ein sehr gut mitschmetterbarer Chorus. Nicht sehr aufregend, aber trotzdem läuft die Nummer gut in unsere Gehörgänge und weiß zu überzeugen. Bei „Old Skool Metal Dyz“ steht uns zum Anfang erstmal eine kleine Predigt über die ach so böse Rock Musik bevor. Das ist aber auch schon das einzige was hier so richtig hervorsticht. Der Track an sich ist mir einfach ein wenig zu platt und zu vorhersehbar. Wesentlich besser machen es die 4 Australier mit „Haunting me“. Mal kein einfach gestrickter Heavy Rocker, sondern ein atmosphärischer Midtemposong der, am Anfang recht gediegen daherkommt, aber dann ordentlich Fahrt und Schmackes aufnimmt. Die Strophen steigern sich bis hin zum richtig geilen Chorus, der natürlich sofort hängen bleibt. Auch wieder einen sehr traditionelle Nummer, aber mit dem notwendigen Schuss moderne. Zu dem Track wurde auch ein recht schickes Video gedreht was man sich auf der Bandpage anschauen kann. Sehr gut gemacht Jungs! Das PEGAZUS wahre Filmfreaks und Judas Priest Fans sind beweisen sie uns mit den Tracks „Ghost Rider“ und „Metal Gods“. Ersterer dreht sich natürlich um das gleichnamige Comic und den Film mit Nicolas Cage und erinnert auch ein wenig vom Aufbau und der Struktur her an die sündigen Priester. Coole Nummer. Beim zweiten angesprochenen Song handelt es sich natürlich um eine Coverversion eines der größten Hits von JUDAS PRIEST. Ich finde die Version richtig gut. Der alte Charme gekreuzt mit einem etwas druckvolleren Spiel und Sound, sowie dem angenehmen Gesang von Fronter Justin. Er versucht auch Gott sei dank nicht in die Höhen eines Rob Halfords vorzudringen, sondern bleibt seinem Stil treu. Sehr schön! Die abschließende extended Version von „Old Skool Metal Dyz“ hätte man sich aber schenken können, auch wenn hier ein paar Gastmusiker, wie z.B Ross the Boss (Ex MANOWAR, ROSS THE BOSS), dabei sind, der Song bleibt leider eher durchschnittlich.
Anspieltipps:
Hier kann ich euch auf jeden Fall den Opener “Metal Messiah”, das tolle “Haunting me” und das epische “Death or Glory” ans Herz legen.
Fazit :
Ein kleines Schattendasein fristeten PEGAZUS ja schon immer. Man hatte zwar ganz ordentliche Platten am Start, aber der richtig große Durchbruch blieb ihnen bislang verwährt. Ob dieser jetzt mit der neuen Scheibe “In Metal we trust” gelingt, kann ich nicht vorhersagen. Die Fans werden auf jeden Fall nicht enttäuscht und bekommen gute Achtziger Metal Kost geliefert. Die runderneuerte Mannschaft und vor allem der neue Sänger Justin liefern eine gute Vorstellung ab. Ich würde der Band auf jeden Fall wünschen das sie ein wenig mehr Beachtung als zuvor bekommen. Verdient hätten sie es auf jeden Fall! Von mir gibt es gute 8 Punkte für eine Platte die, zwar nichts Neues bietet, aber durchaus zu unterhalten weiß!
Trackliste:
01. Metal Messiah 02. Road Warrior 03. Old Skool Metal Dyz 04. We live to rock 05. Haunting me 06. Eye for eye 07. Ghost Rider 08. Metal Gods 09. End of the World 10. Death or Glory 11. Old Skool Metal Dyz (extended version)
Julian
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