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Band: Paragon Album: Forgotten Prophecies Spielzeit: 51:45 min. Plattenfirma/Vertrieb: Remedy Records Vergleichbare Bands: Homepage: www.paragon-metal.com oder www.myspace.com/paragonlegions Wertung: 6,5 Würde ich nicht wissen, dass es sich hier um ein neues Album handelt, würde ich glatt sagen, dass wir es hier mit einer Produktion aus den 80ern zu tun haben, was aber nicht negativ sein soll, denn „Forgotten Prophecies“ klingt wahnsinnig back to the roots. Aber das ist bei PARAGON ja an der Tagesordnung, denn auch der mittlerweile 8te Erguss der Mannen aus Hamburg schließt da an, wo der Vorgänger „Revenge“ aufgehört hat. Diesen Stil könnte ich am Besten als lupenreinen Heavy Metal US-amerikanischer Prägung umschreiben. Mittlerweile gibt es die Teutonen aus dem hohen Norden schon ganze 17 Jahre, aber geändert hat sich nicht viel. Das mag für manche Grund zur Freude sein, allerdings ist es auch immer so eine Sache, wenn sich zwischen den Alben so gar nichts tut. „Forgotten Prophecies“ ist im Grossen und Ganzen kein schlechtes Album, aber ein wenig Abwechslung könnte der PARAGON-Stall schon vertragen. Der grösste Kritikpunkt sind aber die wenig eingprägsamen Chöre bzw. Refrains, die meistens den ganzen Song versauen (z.B. beim Opener „Hammer Of The Gods“). Ein wenig Abwechslung gibt es aber dennoch beim geilen Instrumental „Revelations“ oder auch beim eingängigen „Agony“, dass recht langsam beginnt, sich aber im Laufe der siebeneinhalb Minuten zum Monster entwickelt. Erwähnenswert wäre auch noch die abschliessende Coverversion von OVERKILL´s „Deny The Cross“, die durchaus seinen Charme hat, aber im Zweifelsfalle würde ich doch zum Original tendieren. Unterm Strich bleibt ein Album, das selten überdurchschnittlich gute Momente hat und insgesamt zu bieder rüberkommt. Eins muss man den Jungs allerdings lassen: PARAGON sind so true, dass selbst MANOWAR vor Neid erblassen sollten. Stefan
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