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pagans mind - heavenly ecstasy
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Band: Pagan's Mind
Album: Heavenly Ecstasy
Spielzeit: 56:05 min
Plattenfirma: Steamhammer/SPV
Veröffentlichung: 20.05.2011
Homepage: www.pagansmind.com
Wertung: 10 von 10
Ich muss gestehen bislang sind die Norweger PAGAN'S MIND komplett an mir vorbeigerauscht. Die bisherigen Alben, immerhin 4 plus eine DVD, habe ich zwar war genommen, aber nie so richtig beachtet. Asche über mein Haupt kann ich da nur sagen! Das wird jetzt definitiv anders! Hätte ich so weitergemacht ich hätte eine richtig geniale Scheibe verpasst, das nehm ich jetzt schon mal vorweg. Aber der Reihe nach.
Das Debütalbum der fünf Norweger „Infinity Divine“ erschien im Jahre 2000 und das bisher letzte reguläre Studioalbum „God`s Equation“ erschien 2007. In dieser Zeitspannen konnten sich die Jungs eine beachtliche Fanbasis erspielen und die Fans wussten auch warum, stehen doch PAGAN'S MIND für clever orchestrierte Songs, große Melodien und groovende Riffs. Nun gibt es also Neues aus dem Hause PAGAN'S MIND in Form ihres neuen fünften Albums „Heavenly Ecstasy“. Hier schraubte man die progressiven Einflüsse wieder ein wenig zurück, die in der letzten Zeit den Sound der Band zu stark bestimmt hatten und kehrt wieder etwas mehr zur Melodic Metal Basis mit ihren überragenden Melodien und Chören zurück.Eine weitere Neuerung ist das neue Label Steamhammer/SPV im Rücken der Jungs von PAGAN'S MIND. Von den alteingesessenen Limp Records hin zu einem weiteren deutschen Label Schwergewicht und Urgestein, der Wechsel hat sich auf jeden Fall gelohnt würde ich sagen. Noch kurz etwas zur Bandbesetzung, die ist unverändert geblieben und besteht aus Nils K. Rue (Gesang), Jorn Viggo Lofstad (Gitarre), Ronny Tegner (Gitarre), Steinar Krokmo (Bass) und Stian Kristoffersen (Schlagzeug). Die Vorankündigungen im Promoschreiben lassen Großes erhoffen, werfen wir nun selbst einen Blick auf das neue Werk „Heavenly Ecstasy“.
Als Opener bekommen wir „Contact“ serviert. Eine mystisch angehauchte Einleitung, bevor es mit dem ersten richtigen Song „Eyes of Fire“ so richtig los geht. Mit dem stimmungsvollen Gesang von Fronter Nils unterlegt mit treibenden Drums und krachenden Riffs startet die Nummer, bevor es kurz danach schon zum ersten Mal zum genial mitsingbaren Chorus geht. Im Mittelteil weicht die Melodic kurzzeitig mal härteren Klängen mit ordentlichem Rübenschüttel Faktor. Abwechslung, die dem Song sehr gut zu Gesicht steht. Ein klasse Einstieg der fünf Jungs!
Zum nächsten Track „Intermission“ wurde auch ein cooles Video gedreht, welches man auf der Bandhomepage bewundern kann. Das Ding hier groovt wie die Hölle liebe Freunde! Wer hier still sitzen bleiben kann, dem ist nicht mehr zu helfen! Auch hier haben wir wieder diesen Hammer Chorus und diese überwältigen Melodiebögen. Dazu noch eine schöne Keyboardunterlegung und ein paar aggressive Momente. Gut durchschütteln und wir haben hier die erste absolute Hitnummer! Das punktgenaue Schlagzeugspiel von Stian ist hier ebenfalls hervorzuheben. Der Junge hat es echt drauf, mein lieber Scholli!
Den nächsten Banger gibt es gleich hinter her. Bei „Into the Aftermath“ geben PAGAN'S MIND wieder richtig Vollgas. Ich weiß nicht wo die Jungs diese Ideen her nehmen, aber auch hier verstehen sie es wieder Härte mit Melodic zu kombinieren und dem Song so ihren unverkennlichen Stempel aufzudrücken. Geiler Song!
Das folgende „ Walk away in Silence“ beginnt recht langsam, bevor es durch den Shout von Fronter Nils ein wenig Fahrt aufnimmt und zu einem groovenden Midtempo Monster mutiert. Auch hier kann man den Jungs nur gratulieren, ein Mörderteil!
Da der Platz hier leider nicht ausreicht um auf alle Hits einzugehen, kürze ich mal etwas ab. In der Folge kann ich eigentlich keinen schlechten Song ausmachen. PAGAN'S MIND ist es gelungen die Qualität absolut hoch zu halten. Hervorheben muss ich auf jeden Fall noch die Halbballade „Live your Life like a Dream“ und der abschließende atmosphärische Doppelpack mit „When Angels Unite“ und „Never walk alone“. Thumbs up PAGAN'S MIND!!

Anspieltipps:

Hier kann ich euch absolut keinen einzelnen Song nennen. Die gesamte Platte ist auf einen absoluten Topniveau und damit ein einziger Anspielltipp!

Fazit :

Junge, Junge PAGAN'S MIND haben mich mit ihrem neuen Album “Heavently Ecstasy förmlich aus dem Stuhl geblasen! Ich kannte die Jungs ja vorher nicht wirklich, mit diesem gewaltigen Schlag haben sich die Norweger nun vollkommen in mein Hirn eingebrannt. Das letzte Album “God`s Equation” war ja schon ein Kracher. Die lange Pause hat der Band auf jeden Fall gut getan und man hat sie gut genutzt um sich noch mal zu steigern und eine Scheibe abzuliefern von der man behaupten kann, dass es die bisher beste uns ausgereifteste der Bandgeschichte ist! So viel kann ich sagen nachdem ich mich ein wenig durch den bisherigen Veröffentlichungskatalog der Band gehört habe. PAGAN'S MIND verstehen es einfach Härte mit Melodic zu kombinieren und die einzelnen Musiker sind einfach Meister ihres Faches. Sänger Nils ist sehr variabel und singt mit viel Kraft, Schlagwerker Stian und Bassist Steinar schaffen eine perfekte Basis und die Gitarrenfraktion um Jorn und Ronny schütteln Riffs aus dem Ärmel, für die andere Bands töten würden. Aus dem Stand erobern PAGAN'S MIND bei uns die Spitzenposition und ich kann nicht anders als hier glatte 10 Punkte zu verteilen! Kaufen, kaufen, kaufen sag ich da nur!

Trackliste:
01. Contact
02. Eyes Of Fire
03. Intermission
04. Into The Aftermath
05. Walk Away In Silence
06. Revelation To The End
07. Follow Your Way
08. Live Your Life Like A Dream
09. The Master`s Voice
10. Never Walk Alone
11. When Angels Unite


Julian

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