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Band: Ozzy Osbourne Album: Scream Spielzeit: 49:00 min Plattenfirma/ Vertrieb: Sony Music Homepage: www.ozzy.com VÖ: 18.06.2010 Wertung: 8 von 10 „Scream“ nennt sich OZZYs erstes Album mit seinem neuen Gitarristen Gus G. (FIREWIND, Ex-DREAM EVIL, Ex-MYSTIC PROPHECY) und obwohl Gus sich doch ein wenig am Gitarrenspiel von Vorgänger ZAKK WYLDE (BLACK LABEL SOCIETY) orientiert (kein Wunder, schließlich zählt jener zu Gus' Vorbildern), bringt er bereits ein wenig frischen Wind. Schon beim ersten Stück „Let It Die“ braten die Gitarrenwände aus den Boxen, dass es einen förmlich umhaut. Dazu OZZYs unverwechselbares Organ und ein richtig guter Anfang ist gemacht. Produzent Kevin Churko hat mal wieder hervorragende Arbeit abgeliefert. Der Titelsong „Let Me Hear You Scream“ reitet auf der selben Wellenlänge und die Mundwinkel gehen ganz weit nach oben. Mit „Soul Sucker“ hat der gute alte Mr. OSBOURNE abermals einen richtigen Hit am Start, düster, bedrohlich und einfach nur noch cool. Ebenfalls nicht schlecht, aber bei weitem nicht so stark tönen dann „Life Won't Wait“ und „Diggin' Me Down“, ehe mit „Crucify“ das Qualitätslevel wieder nach oben ausschlägt. Doch das war es dann auch leider, kein Hit mehr zu entdecken, obwohl auch die restlichen Stücke nicht von schlechten Eltern sind (das ruhige „Time“ fällt trotzdem noch ein wenig nach unten ab, solche Stücke hat man schon von hunderten anderer Künstler gehört, da kann auch OZZYs Stimme nicht viel retten). Insgesamt gibt es also tatsächlich 4 Stücke, für die andere Bands töten würden, fünf mal gehobener Durchschnitt, einmal unter Durchschnitt und das gerade mal einminütige Outro „I Love You All“ zähl ich mal nicht. OZZY ist und bleibt auch im hohen Alter gut.
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