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Band: Opposite Sides Album: Lost Inside Spielzeit: ca. 48:35 min. Plattenfirma/ Vertrieb: Rising Records/Cargo Homepage: www.oppositesides.com oder www.myspace.com/oppositesides VÖ: 29.04.2011 Wertung: 2,5 von 10 Italien ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen und auch die südeuropäischen Speisen erfreuen sich – besonders bei mir – sehr großer Beliebtheit. Im Hartmetallsektor haben die Stiefelbewohner, außer einigen rühmlichen Ausnahmen wie SILVER LAKE, ELEKTRA DRIVE, DREAM OF ILLUSION etc., in den letzten Jahren sehr viel Schrott produziert. Wie schon in der Antike, in der die Römer sich reichlich bei der griechischen, persischen und ägyptischen Kultur etc. etc. etc. bereicherten, haben sie diese Abart nicht ablegen können. Auch vor dem Heavy Metal und seinen Subgenren, machen sie keinen Halt und anstatt durch eigene Leistungen zu überzeugen, konzentrieren sich hauptsächlich auf das Plagiatieren.
Nicht anders sieht es bei OPPOSITE SIDES aus. Die aus Remini stammende Band spielte am Anfang ihrer „Karriere“ technischen Death Metal und kann schon die Veröffentlichung einer EP (2004) und eines Longplayers (2009) auf ihrer Habenseite verbuchen. Man hat sich dem Death Metal abgewandt und moderneren Klängen zugewandt, sprich sie versuchen sich jetzt in der Sparte Modern Metal. Heute klingen OS wie eine Mischung aus DISTRUBED und den nicht ganz so bekannten, aber nicht minder begnadeten, ADEMA.
Was mich etwas irritiert ist die Tatsache, dass auf ihrer HP der 29.11.2010 als Veröffentlichungsdatum genannt wird und laut dem Promozettelchens erscheint „Lost Inside“ am 29.4.2011. Naja … CURRYWURST. Sie werden schon wissen, was sie tun!? Laut der Bandpage handelt es sich bei OPPOSITE SIDES um ein Quartett, welches sich aus folgende Members zusammensetzt: - Massimo "Arke" - Vocals & Guitars - Andrea Giunchi - Guitars - "Samian" Benati - Bass - Claudio Tirincanti - Drums
Wie oben schon geschrieben, spielen die vier Italiener Modern Metal der Marke DISTURBED und ADEMA, wobei sie immer wieder elektronische Spielereien mit einfließen lassen. OS schaffen es zu keinem Moment auch nur in die Nähe der Songwriterqualtiäten/ Materials heran zu kommen. Langeweile macht sich beim Hören breit, denn es passiert nichts aufregendes. Alle Ansätze kennt man schon in einer besseren Ausführung. Wenn ihnen ihre eigenen, wohlgemerkt eher mäßigen, Ideen ausgehen, bedienen sie sich reichlich aus dem Topf von o.g. Bands. Oder sie wiederholen den Refrain des Stückes bis dem Zuhörer die Ohren bluten. Hört euch einfach mal „Kill me everyday“, „It's up to you“ etc. an... irgendwie verspüre ich den Drang in mir diese Refrains wirklich zu killen! Auch Massimo schafft es mit seinem Wechselgesang aus harschen Growls und melodischen Tönen nicht, in irgendeine Art und Weise, positive Akzente zu setzen. Mit laufender Spielzeit nervt sein Gesang nur noch. Um den ganzen die Krone aufzusetzen wird die Synthy- Electrokeule bis zum Erbrechen geschwungen und dies auf eine nervtötende Art und Weise. OS verstehen es prächtig den Songs, bei denen die Ideen ausgegangen sind – 98% des Materials -, die Lücken halt mit fiepsenden und billig klingenden Tunes zu übertünchen. Wer nicht spätestens jetzt entnervt die CD aus dem Player befördert, gehört zukünftig zu meinen persönlichen Helden. Trackliste: 1.Still Feel You 2.Leave Me Alone 3.Save Me 4.Kill Me Everyday 5.Something Wrong 6.Lost Inside 7.My Spleen 8.Survive 9.Electric Breath 10.It’s Up to You Ich konnte das Ende dieses „Werkes“ kaum erwarten! Wer sich, einmal wöchentlich, freiwillig die Prostata abtasten lässt, findet auch OPPOSITE SIDE geil! Total für den Arsch. 2,5 Points für „THE MASTERS OF NERVKILLING“. Götz
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