Rockingboy Banner
loudproud1

Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

OnOff_cover

Band: On-Off
Album: Ripcrasher
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma/Vertrieb: Pino Music
Veröffentlichung: 15.10.2010
Homepage: www.on-offband.com
Wertung: 6 von 10
Der Stern der Band ON-OFF ging im Jahre 1998 auf, nachdem der Gründer Matteo Vago (Gitarre) sich dazu entschied ein Combo, frei von Füller und Keyboardsound, zu gründen um seiner Liebe zur rifforientierter Musik zu frönen. Der Bandname war schnell gefunden, man brauchte nur auf den geliebten Gitarren Amp zu schauen und an Anlehnung der großen Vorbilder AC/DC wählte man einen ähnlich einfachen wie griffigen Namen. Man startete als Coverband solcher bekannten Bands und Musiker wie LED ZEPPLIN; AC/DC, CHUCK BERRY; BEATLES und B.B KING. Ein kommen und gehen der Musiker an Bass, Schlagzeug und den Vocals bestimmten die nächsten Jahre. Erst im Jahre 2000 konnte man endlich ein stabiles Line Up finden. Schlagzeuger Samuele Squaiella, der Bassist und der Sänger Turci und Silvio Bianchi stießen zur Band. Im Jahre 2001 und 2007 gab es noch mal zwei entscheidende Personalwechsel. Für den Gesangspart kam ein gewisser Andre Mastrogiorgio und für den Schlagzeugerposten Lorenzo Milani (Ex U.D.O) in die Band. Ende 2008 gab es noch mal eine große Wendung, in der es personelle Wechsel in Form von Fabio Lazzarin (Bass), Rückkehrer Samuele Squaiella (Schlagzeug), Davide Battistella (Gitarre) gab. Matteo selbst übernahm den Gesang. Außerdem gab es noch eine musikalische Änderung von einer Coverband hin zu einer Band mit eigenem Songmaterial. Mit diesem Lineup spielte man 2010 das mir nun vorliegende Debüt Ripcrasher ein. Man frönt hier natürlich dem riffbetonten AC/DC Sound und der Hörer bekommt hier glasklaren Hard Rock auf die Ohren. Ein ganz schön bewegtes Leben oder? Genug der staubigen Fakten, widmen wir uns der Musik.
Als Opener serviert man uns gleich den Titeltrack „Ripcrasher“. Hier erwartet uns ein Midtempo Hard Rock Song, der aufgrund seiner Riffs und des guten Chorus gleich im Ohr hängen bleibt. Die Jungs grooven hier richtig los und mit jeder Note spürt man dass die Jungs anscheinend AC/DC mit der Muttermilch aufgesogen haben. So ist es natürlich nicht verwunderlich, das einem die Riffs auch extrem bekannt vor kommen. Guter Opener zum warm werden.
Weiter geht es mit „Let me play my stuff“. Ein vom blues geschwängerter Titel, bei dem auch ganz unverkennbar die Mundharmonika eingesetzt wird. Wieder wird hier im Midtempobereich losgerockt und der Song wartet doch mit ein paar Überraschungen auf. Ansonsten ist er aber eher etwas unauffällig.
Beim Riff von „Rockin Blood“ bekommt man das Bild von dem Duck walkenden Angus Young nicht aus dem Kopf. Das Riff ist dermaßen prägnant und prägt einfach den Song. Die Nummer ist auch absolut eingängig und könnte wie ich finde ein richtiger Liveknaller werden.
„It’s hard to break me“ erinnert vom Aufbau und vom Gesang her irgendwie an die ROLLING STONES. Ansonsten bietet der Track nicht viel Neues und ist eher durchschnittlich.
Endlich kommt bei „Nasty Rythm“ etwas mehr Bewegung und Geschwindigkeit in die Sache. Das Ding geht flott voran und steil nach vorne, so dass man die Füße einfach nicht mehr still halten kann. Coole Nummer, die einem im Kopf bleibt.
Ein weiterer Track der stellenweise etwas mehr Geschwindigkeit bietet, findet man in „I don’t byte“. Der Song rockt ganz gut, aber leider gibt es nicht mehr positives zu berichten. Eher durchschnittlich, wie vieles andere hier auch.

Anspieltipps:

Die kann man leider an einer Hand abzählen. Der Opener „Ripcrasher“, „Rocking Blood“ und „Nasty Rythm“ sind hier zu nennen.

Fazit :

Schade, schade muss ich da sagen. Das Album hat gut begonnen, aber leider auch recht stark nachgelassen! Zu erst freut man sich gut gemachten Hard Rock ala AC/DC zu hören, die Freude hält aber nur kurz an. Zu einseitig und durchschnittlich ist der Großteil der Songs leider. Fast alles ist im Midtempo Bereich angesiedelt, richtige Hymnen muss man hier mit der Lupe suchen. So komm ich zu dem Schluss dass die Jungs zwar ihr instrumentales Handwerk verstehen, aber beim Komponieren noch eine ordentliche Schippe drauf legen müssen. Durchschnittliche 6 Punkte kann ich hier nur vergeben.

Trackliste:

01. Ripcrasher
02. Let me play my Stuff
03. Rockin Blood
04. It’s hard to break me
05. Nasty Rhythm
06. Com on Baby
07. Im a Shooter
08. Seven
09. I don’t byte
10. Steamroller Blues

Julian
 

Site Search Site Search