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Band: Negative Album: Karma Killer Spielzeit: 45:47 min. Plattenfirma/Vertrieb: Edel Records Homepage: www.negative.fi oder www.myspace.com/negative Wertung: 7 NEGATIVE stehen mit Album Nummero vier in den Startlöchern. Wer die Jungs noch nicht kennen sollte, für den habe ich hier ein paar Basis-Infos: Gegründet wurde die Band bereits 1997 im finnischen Tampere, 2002 unterschrieben sie ihren ersten Plattenvertrag. Die erste Scheibe “War Of Love” ist lange vergriffen, der Nachfolger “Sweet & Deceitful” bezeichnete den Durchbruch in Deutschland, die Single “The Moment Of Our Love” kletterte bis auf Platz 28 der deutschen Singlecharts. Album Nummer drei hörte auf den Namen “Anorectic” und erblickte 2007 das Licht der Plattenläden, nun steht mit “Karma Killer” der neueste Streich in den Regalen. “Karma Killer” hat in der Heimat schon ordentlich abgeräumt, immerhin Platz 3 der dortigen Hitlisten war das Resultat, und das einige Wochen lang. Auch die erste Single “Won´t Let Go” verweilte einige Zeit in den Top 5 der Radiocharts. Nun aber zur Musik des Quintetts (Gitarrist Sir Christus verließ die Band vor den Studio-Sessions zu “Karma Killer” und wird live durch einen Freund der Band, Gary, ersetzt): Irgendwie erinnert mich vieles hier nach wie vor an die Landsmänner HIM, obwohl NEGATIVE als Vorbilder eher AEROSMITH und GUNS´N ROSES angeben. Was mir auch ziemlich sauer aufstößt ist die Tatsache, dass sich die Band als Glam-Band bezeichnet. Das mag für den Look durchaus zutreffen, aber die Musik ist definitiv eine ganz andere. Sie selbst betiteln sie als „Emotional Rock“, also nix Glam, oder? Anyway, hängen wir uns nicht an Kleinigkeiten auf. Auch auf dem aktuellen Output wechseln sich sowohl rockigere Tracks mit der melancholischeren Variante gekonnt ab. Die Hitdichte finde ich nicht so hoch wie noch bei „Sweet & Deceitful“, allerdings finde ich die Scheibe besser als den Vorgänger „Anorectic“. Eigentlich ist das Fazit ziemlich schnell gezogen: wer auf Bands wie HIM steht, für den ist auch NEGATIVE eine lohnende Anschaffung, wer mit derartigen Sounds nix anfangen kann, lässt lieber die Finger davon. Stefan
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