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Band: Mystic Prophecy Album: Never Ending Spielzeit: 47:18 min Plattenfirma/ Vertrieb: Nuclear Blast Vergleichbare Bands: Dream Evil, Powergod, Hollow, Hammerfall Wertung: 6,5 Gus G ist momentan ein äußerst viel beschäftigter Gitarrist. Gerade eben hat er uns mit seiner Stammcombo DREAM EVIL ein fettes Brett um die Ohren geknallt, da folgt auch schon der dritte Streich von MYSTIC PROPHECY. Zusammen mit VALLEY’S EVE Fronter R.D. Liapakis legt er hier ein fett produziertes Power Metal Album vor, das den direkten Vergleich mit „The Book Of Heavy Metal“ aber haushoch verliert. Ähnlich wie bei den beiden Vorgängeralben „Vengeance“ und „Regressus“ bleibt auch hier kaum ein Refrain richtig hängen. Sänger R.D. ist die Schwachstelle, denn seine Gesangsperformance kann nicht wirklich überzeugen. Zwischen dem guten Opener „Burning Bridges“ und dem geilen „Dead Moon Rising“ haben sich viel Mittelmaß eingeschlichen. Die Produktion ist oberamtlich und trotzdem will der Funken nicht überspringen. Das gewisse Etwas, die Leidenschaft, das Feuer fehlt einfach. Auf der Habenseite stehen aber so manches Heavy Riff, dass sich Gus G aus dem Ärmel schüttelt, die fette Produktion und zwei bis drei Hammersongs. Ob das bei der heutigen Marktflut ausreicht, wage ich zu bezweifeln, aber es ist natürlich um Längen besser als die meisten Italiencombos.
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