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Band: Myland Album: Light of a new Day Spielzeit: ?? min Plattenfirma/Vertrieb: Point Music Veröffentlichung: 04.03.2011 Homepage: www.myspace.com/mylandrock Wertung: 7 von 10 Paolo Morbini (ex-EVA, EXILIA, BRUNOROCK) gründete die Band MYLAND Mitte der Neunziger Jahre nachdem er, an der Musik Akademie in der Band Namensgebenden Stadt Milan, seine späteren Mitstreiter Stefano (Keyboards) und Marco Andreasi (Gitarre) traf. Beide hatten, ähnlich wie Paolo selbst, einen absoluten Faible für die AOR Musik und so war es nur eine Frage der Zeit bis man beschloss gemeinsam Musik zu machen. Führ die noch fehlenden Positionen konnte man mit Guido Priori (Gesang) und Adalberto Rizzoli (Bass) die passenden Leute finden und man begann das selbstbetitelte Debütalbum aufzunehmen. Hiermit zollte man den großen Helden TOTO, JOURNEY und SURVIVOR seinen Respekt, womit dann auch gleich die Stilrichtung der Band geklärt wäre. Da die Bandmitglieder alle auch in anderen Bands aktiv waren, blieb MYLAND ein Projekt. Man nahm im Jahre 2007 den Nachfolger „No Man’s Land“ auf, auf dem mehrere Gaststars wie Kee Marcello (Gitarre, Ex EUROPE, DANGER DANGER), Tommy Denander (Gitarre, CHICAGO, TOTO, etc.) oder Alex Del Vecchio (Keyboards, EDGE OF FOREVER, EDENS CURSE) zu hören waren. Danach, so scheint es, wurde Paolo aber der dauernde Projektstatus ein bisschen zu viel und er entschloss sich das komplette Line Up auszutauschen. Das mir nun vorliegende dritte Album „Light of a new Day“ ist das Erste mit diesem neuen Line Up, welches nun aus Hox Martino (Gitarre), Fabian Andrechen (Bass), David I (Keyboards) und Franco Campanella (Gesang) besteht. Versprochen werden uns 12 Meisterwerke des Melodic Hardrocks und AOR. Schauen wir mal ob das wirklich zutrifft. Los geht es mit dem Opener „Living in the Magic“ - genretypisch mit Gitarren und Keyboardklängen untermalt startet der Song. Kurze Zeit später erschallt dann auch schon die Stimme des neuen Sängers Franco, die sich absolut hören lassen kann und angenehm durch die Boxen schallt. Der Chorus ist nicht sehr aufregend, prägt sich aber doch recht gut ein. Musikalisch ist hier auf jeden Fall alles im grünen Bereich und der AOR Fan bekommt was er als Opener erwartet. Weiter geht es mit „Love hurts so bad“, der schön flott daherkommt und einen klasse Groove besitzt. Das Keyboard ist hier natürlich wieder sehr dominierend, was aber auch nicht anders zu erwarten war. Die Struktur an sich ist aber nicht sehr innovativ. Mit großen Überraschungen braucht man hier nicht zu rechnen. Trotzdem eine gute Nummer, der große Wurf ist es aber wieder nicht geworden. Das folgende „Never care of the Future“ ist eine klassische Halbballade geworden. Schön langsam groovt man sich hier bis zum Chorus, der zwar auch ganz in Ordnung geht, aber auch hier ist von dem großen Meisterwerk noch nicht so viel zu sehen. Aber dann, fast in der Mitte des Albums, kommt dann doch noch ein Doppelpack der mich begeistern kann. „Dancing in the Moonlight“ ist zwar auch nicht sehr innovativ und man hat alles schon mal irgendwo gehört, aber der schöne Aufbau und der klasse Chorus sorgen dafür dass man die Nummer nicht mehr so schnell aus dem Kopf bekommt. Das folgende „Never Stop screaming Rock“ ist vom Aufbau her endlich etwas anders und es kommt auch mal leicht ein wenig „Härte“ auf. Coole Keyboardklänge und Riffs und ein bärenstarker Chorus, hier haben die Jungs von MYLAND alles richtig gemacht. Warum nicht gleich so? Hier haben wir den ersten Hit! Leider geht es danach nicht so stark weiter. Das Niveau flacht wieder ein bisschen ab, zwar gibt es mit „Hey You“ und „ Fire burn desire“ auch noch ordentliche Nummern aber so richtig begeistert wie im Mittelteil der Platte bin ich zu keinem Zeitpunkt wieder. Schade!
Anspieltipps:
Leider bewegt sich hier ziemlich viel im durchschnittlichen Mittelfeld. Es gibt nur ein paar Ausreißer nach oben. „Dancing in the Moonlight“, „Never Stop screaming Rock“ und “Fire burn desire” kann ich hier lobend erwähnen.
Fazit :
Schade, ich hatte mir von der Platte mehr versprochen. „Light of a new Day“ reicht an den Vorgänger „No Man’s Land“ leider zu keiner Zeit heran. Die Jungs machen musikalisch und stimmlich einen guten Job, die absoluten Hits fehlen aber, so das diese Veröffentlichung vermutlich ein bisschen untergehen wird. AOR Traditionalisten sollten sich aber nicht entmutigen lassen und trotzdem mal reinhören, denn sie bekommen was sie erwarten. Schöne Songs, feine Chöre und einen angenehmen Gesang. Von mir bekommen MYLAND für ihr neues Werk glatte sieben Punkte. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend.
Trackliste:
01. Living in the Magic 02. Love hurts so bad 03. Never care for the Future 04. Flying Higher 05. In your Eyes 06. Dancing in the Moonlight 07. Never stop screaming Rock 08. Hey you 09. Shattered Dreams 10. Fire burn desire 11. Wherever you go 12. Stand up tonight
Julian
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