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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

mountain´s throne - serpent´s heathland

Band: Mountain Throne
Album: Serpent's Heathland
Spielzeit: 22:26 min.
Plattenfirma/ Vertrieb: Cyclone Empire
Veröffentlichung: 13. August 2010
Homepage: www.myspace.com/mountainthrone
Wertung: 8,5 von 10
In der Kürze liegt die Würze. Oder? Wer sich über die kurze Spielzeit von 22 Minuten
wundert, dem sei gesagt, dass es sich bei Serpent's Heartland von Mountan Throne um eine
Ep handelt. Sein Debütalbum nicht auf Cd sondern als Ep rauszubringen, hat natürlich auch
was und kann man als Statement der vier Esslinger deuten. So erinnert nicht nur die Technik
an alte Zeiten, sondern auch die Musik. Denn was Mountain's Throne uns hier bieten, ist
klassischer Heavy Metal mit einem Hauch von Doom. Schon der Opener Altar Of Reason
beginnt mit schweren Riffs, die sich in tollen Melodien – duettartig gestaltet – fortspinnen.
Das geht schon in die Richtung Epic-Metal. Auch das Schlagzeug groovt gut im Midtempo-
Bereich. Endtime, der zweite Track auf der Platte, beginnt mit einem punktiert gespieltem
Gitarrenriff, der an einen Pferderitt erinnert. Auch der Gesang harmoniert wunderbar zu den
Gitarren und ist ganz die alte Schule. Der Titelsong Serpent's Heathland ist ein rein
instrumentaler und mutet sehr melancholisch an: die gezupften, langsamen Arpeggien der
Gitarren gepaart mit einem einfühlsamen Bass-Spiel. Als Rausschmeißer gibts The Merry
Men. Ein sehr doomiges Stück mit düsterer Grundhaltung, dazu passender, dreckiger Gesang.
Achja, Gitarrist und Drummer sind übrigens auch bei den Doomern Mirror Of Deception
Mitglieder. Das kommt vor allem beim letzten Track zur Geltung. Die Ähnlichkeiten sind
nicht zu leugnen. Anspieltipp ist eindeutig: The Forest. An manchen Stellen hätte man sich ein
bisschen mehr erwartet: Abwechslung, Überraschung? Man weiß es nicht, aber das ITüpfelchen
fehlt mir bei dieser Scheibe noch. Und die Spielzeit könnte auch länger sein.. Wir
warten auf den Longplayer, meine Herren!
Franziska

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