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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

moritz - undivided

Band: Moritz
Album: Undivided
Spielzeit: 49:41 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Harmony Factory/Avenue Of Allies
Veröffentlichung: 28.01.2011
Homepage: www.harmonyfactory.co.uk
Wertung: 7,5 von 10
Nach dem Release direkt über Harmony Factory hatten wir die Scheibe ja schon einmal besprochen. Jetzt kommt “Undivided” aber auch regulär in Deutschland in den Handel. Grund genug, um für alle, die sich noch nicht von der Qualität des britischen Sixpacks überzeugt haben, das Review ein weiteres Mal zu posten:

“The Moritz Blitz is back” verkündet das Info. Also gleich mal gegoogelt und siehe da, so ganz untätig waren die Briten in den 1980ern nicht, wenngleich sie auch bis 2008 gebraucht haben, mit “City Streets” ihren ersten richtigen Longplayer unter die Leute zu bringen. Zuvor reichte es nur für ein paar Singles oder EP´s. Da ihre Karriere trotz großartiger Songs nicht so recht in Fahrt kam, hingen die Briten MORITZ an den Nagel und Greg Hart gründete zusammen mit Ian Edwards, Andy Ephick und Andy Stewart die AOR Band IF ONLY. Somit kann ich keinerlei Parallelen zu den alten Werken ziehen. OK, es ist ja auch nicht schlecht, “unvorbelastet” an eine Sache heranzugehen. Als ich dann meinen CD-Player anschmeiße, trifft mich fast der Schlag, denn der Sound auf “Undivided” ist schlichtweg grausam. Zu meinem Erstaunen muss ich aber feststellen, dass die Songs richtig gut sind. JOURNEY trifft auf DEMON und NIGHTRANGER bzw. FM. Eine tolle Stimme, die wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge passt. Praktisch jeder Song versetzt mich in Entzückung, wenn da nur nicht dieser miese Demo-Sound wäre. Hymnen wie “Power Of The Music”, “Undivided”, “Don´t Stop The Angels”, “Lonely Without You” oder “Never Together” sind wirklich allererste Sahne und sollten jedem AOR-Fan das Wasser in die Augen treiben. MORITZ bestehen im Übrigen aus Shouter Pete Scallan, Gitarrist Greg Hart, Gitarrist Mike Nolan, Bassist Ian Edwards, Keyboarder Andy Stewart und Drummer Mick Neaves. Jungs, bitte mischt das Album noch einmal ab oder nehmt die Songs noch einmal auf und ihr habt eine Megascheibe! Wer auf 80er AOR steht, der bei MORITZ aber dennoch 100%ig an der richtigen Adresse. (Die schlechtere Bewertung ist wirklich nur wegen des unterirdischen Sounds).
Stefan
 

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