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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

mirror of deception - a smouldering fire

Band: Mirror Of Deception
Album: A Smouldering Fire
Spielzeit: 57:14 min.
Label/ Vertrieb: Cyclone Empire
Veröffentlichung: 15.10.2010
Homepage: www.mirrorofdeception.com oder www.myspace.com/mirrorofdeception
Wertung: 8,5 von 10
Mirror Of Deception, die wohl dienstälteste deutsche Doom-Metal Band, hat nun wieder ein neues Album veröffentlicht: A Smouldering Fire. Es handelt sich dabei um den vierten Silberling der Schwaben, die ihren Musikstil selbst als Downtempo-Metal bezeichnen. Was bei den 12 Songs sofort ins Auge sticht: neben den englischen Titeln wie Isle of Horror, The Riven Tree oder Walking Through The Clouds taucht auch ein Song in deutscher Sprache auf: Lauernder Schmerz. So weit, so gut.. - oder sollte man eher sagen so düster? Ja, wie es Doom-Metal gebührt sind die Songs sehr dunkel, atmosphärisch, aber auch ziemlich eingängig gehalten. So zum Beispiel der bereits genannte Track The Riven Tree, denn er besticht durch eine einfache, aber dennoch schöne Melodie und baut zum Mittelteil hin langsam Spannung auf. Die folgenden zwei Songs sind ähnlich aufgebaut: nach einer anfänglichen ruhigen Passage setzt ein flotteres Tempo ein. Auch der Gitarrensound klingt richtig fett und beeindruckend! Etwas melancholischer gehts bei Unforeseen zu. Hier wird ein kleines aber feines Duett zwischen den Gitarren präsentiert, eine Art Zwischenspiel, das wirklich genau nur eine Minute dauert. Dann kommen wir zu dem einzigen Song mit deutschem Text. Leider kann der nicht wirklich überzeugen und klingt zu sehr nach Herz-Schmerz à la Xavier Naidoo. Schade eigentlich, denn die Musik ist hier auch wieder sehr abwechslungsreich gestaltet. Haben wir wieder was gelernt: manchmal ist es eben doch besser in ner anderen Sprache zu singen. Achja, der Gesang von Michael Siffermann erinnert ein kleines bisschen an den von System of a Down Frontmann Serj Tankian. Manchmal ist das ein wenig verwirrend.
Nichtsdestotrotz kann A Smouldering Fire punkten und wird nicht nur Doom-Fans überzeugen, sondern auch den Normalo-Metaller und vielleicht sogar auch den ein oder anderen Indie-Fan.
Franziska

 

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