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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Minuetum - Haunted Spirit

Band: Minuetum
Album: Haunted Spirit
Spielzeit: 46:14 min
Plattenfirma/ Vertrieb: 7Hard
VÖ: 02.07.2010
Homepage: www.myspace.com/minuetum
Wertung: 4 von 10
Hilfe, geht es den Griechen doch finanztechnisch schon schlecht, dann tauchen MINUETUM auf und lassen meine Ohren stöhnen. Die Grundvoraussetzungen für dieses Debüt waren eigentlich nicht schlecht. Schließlich produzierte der erfahrene Bob Katsionis (FIREWIND, OUTLOUD) die Scheibe und das Mastering führte Timo Tolkki ((Ex-STRATOVARIUS) aus. Dann landete man beim eigntlich ordentlichen 7HARD Label und alles müsste eigentlich passen, oder? Tut es aber nicht. Nach einem eher belanglosen Intro geht es mit „The Dark Half“ los und ich hatte erstmal Angst, irgendwas an meiner teuren Anlage wäre hin. Die Produktion und das Mastering sind leider mies. Sänger Dimitris Zacharopoulos ist aus dem Brei fast nicht zu hören, die Gitarren haben keinen Druck, einzig die Drums krachen und das Keyboard steht schön im Vordergrund. Da dieses aber außer 08/15 Gedüdel nichts zu bieten hat, macht sich schnell Langeweile breit. Bei „Follow Us“ ist Dimitris dann tatsächlich etwas deutlicher zu hören, doch da weiß ich auch, warum er ein wenig in den Hintergrund gemischt wurde. Seine Stimme ist echt nur unterdurchschnittliche und seine Intonation mancher Noten einfach schwach. Doch auch hier möchte ich das Zirkus-Flohmarkt-Gedudel des Keyboards am liebsten aus dem Fenster werfen. Geht gar nicht. Dazu kommt eine Gastsängerin, die desöfteren weit an den Tönen vorbeischrammt und ich wende mich voller Grauen ab. Lediglich in der zweiten Hälfte des Albums kommt bei „Ghost King“ ein wenig die Hoffnung auf, dass doch ein Fünkchen Talent vorhanden ist. Warum man dann aber ein 10-minütiges Abschlussstück mit „Eternal Twilight“ draufpacken muss, bei dem die Gastsängerin wieder viel zu oft zu hören ist, und man versucht ein wenig progressiv zu Werke zu gehen, verstehe ich nicht. Keine Ahnung, wie man mit dieser Leistung einen Plattenvertrag ergattern konnte,  da tummeln sich auf myspace und dem Rest der Welt hunderte talentierterer Bands rum. MINUETUM wird eine Eintagsfliege bleiben. Ach, dass das Booklet unsauber geschnitten wurde, spielt da auch keine Rolle mehr.

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