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Band: Menchen Album: Red Rock Spielzeit: 37:57 min. Plattenfirma/Vertrieb: Retroactive Records/Code 7 Distribution Homepage: www.billmenchen.com oder www.myspace.com/menchenmusik Wertung: 4,5 Ursprünglich sollte es ja ein neues SEVENTH POWER-Werk werden, aber jetzt hat es sich doch in eine etwas andere Richtung entwickelt. Christenrocker BILL MENCHEN stellt uns dieser Tage sein neues Album „Red Rock“ unter eigenen Banner vor. Verstärkt von STRYPER-Drummer Robert Sweet, Bassist Tony Franklin (WHITESNAKE, QUIET RIOT) und Sänger Ken Redding (HIS WITNESS), und der ist auch genau einer meiner Knackpunkte. Er hat dieses gewisse Prediger-Image, diese Erhabenheit, in seiner Stimme, was auch schon Michael Sweet bei STRYPER hatte, aber im Gegensatz zu Michael fehlt Ken Redding irgendwie dieses Etwas und ein wenig Power. Damit möchte ich nicht sagen, dass er nicht singen kann, aber irgendwie zwickt sich da was, verbunden mit dieser Art von Musik. Robert Sweet trommelt sich buchstäblich den Teufel aus dem Leib und sorgt so für das ein oder andere Break zuviel, und auch die Leads von Gitarrist Bill Menchen könnten hier und da ein wenig kürzer ausfallen. Und als das noch nicht genug wäre, fällt auch die Produktion ziemlich billig aus, „Red Rock“ klingt eher wie ein Demo oder eine schlecht produzierte Platte aus den Mid-Achtzigern. Die Drums klingen dünn und die Gitarren sind ebenso dürftig und zu sehr im Hintergrund, nur bei den Soli treten sie ins Rampenlicht. Zudem wirken die Songs oft wie aus dem Gebetbuch vorgetragen (vielleicht war genau das auch Absicht, aber ich denke, dass sich damit nicht die Mehrheit der Rockfans angesprochen fühlen werden) und tendieren in manchen Passagen in schlecht gemachten Progrock. Ich möchte hier nicht die Fähigkeiten der einzelnen Musiker kritisieren, aber „Red Rock“ wird definitiv alles andere als ein Meilenstein in der Rocklandschaft werden. Stefan
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