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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Mely - Portrait

Band: Mely
Album: Portrait Of A Porcelain Doll
Spielzeit: 41:30 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Silverwolf Productions/SPV
Homepage: www.mely.at
Wertung: 7
Dies ist mein erster Kontakt mit den österreichischen Düster-Metallern von MELY. Das hat mehrere Gründe. Erstens habe ich vorher noch nie von ihnen gehört und zweitens ist mein Interesse an Düster Metal seit einigen Jahren ganz tief in den Keller gesunken. DANZIG bringt nix brauchbares mehr, PARADISE LOST hatten ihre große Zeit in den 90ern und seit Jahren mich nicht mehr überzeugen können. Andere Bands aus diesem Bereich haben sich Richtung Gothic verabschiedet oder setzen auf einmal verstärkt auf weiblichen Gesang (NIGHTWISH lässt grüßen). MELY tun dies glücklicherweise nicht. Hier sind Andy und Pete für die Vocals zuständig und lassen selige Erinnerungen an ältere PARADISE LOST oder ein wenig TYPE O NEGATIVE aufkommen. Besonders bei „Grown For Doom“ kommen Einflüsse der letzteren zum Vorschein. Aber MELY verfolgen ihren ganz eigenen Stil und „Bricks Against Porcelain Dolls“ beispielsweise überzeugt mit gelungenen düsteren Melodien und einem trotzdem ganz eigenen Sound. Allerdings können die Österreicher nicht über die gesamte Spielzeit überzeugen. „Don't Wake The Sleeping Dog“ weckt bei mir ein ordentliches Gähnen. Zu gleichtönig sind die Gitarrenriffs aneinandergereiht. „Hell Low“ hat neben einem leider etwas nervenden Refrain doch wieder sehr viele emotionale und gefühlvolle düstere Momente, hätte ein Hit werden können. Richtig majestätisch kommt noch „Sweet Six Feet“ daher. Hier wird eigentlich schon Doom zelebriert. Ehrlich, mein Anspieltipp. MELY haben es jedenfalls geschafft mich zu überzeugen, dass es doch noch Hoffnung für den Düster Metal gibt und ein Album hervorgebracht, das den internationalen Vergleich zu keinem Zeitpunkt scheuen muss.

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