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Band: Megadeth Album: United Abominations Spielzeit: 47:54 Min. Plattenfirma/Vertrieb: Roadrunner Records Vergleichbare Bands: gibt es keine Homepage: www.megadeth.com Wertung: 7,5 von 10 Megadeth is back! Zudem schneller, härter und angeblich wieder auf dem einzig richtigen Weg, der da heißt: “Back To The Roots”. Im Vorfeld gab es ja schon viele heiße Spekulationen um dieses Album, deswegen war ich mehr als gespannt, was meine Heros diesmal hingezaubert haben. Um es gleich vorwegzunehmen, ich gehe nicht ganz unvoreingenommen an diese CD ran, denn...ich liebe Megadeth. Diese Band hat einen unverkennbaren Stil und zudem noch weltklasse Alben abgeliefert. Genug geschwafelt, denn hier geht es schließlich um „United Abominations“. Der Opener „Sleepwalker“ zeigt von Anfang an, wo’s eigentlich langgehen soll. Alle Trademarks der Band bzw. von Dave Mustaine werden voll ausgespielt und wissen sehr gut zu gefallen. Die Produktion ist glasklar, heavy und absolut auf den Punkt gespielt. Jedes Instrument ist hervorragend in Szene gesetzt und ich mag’ behaupten, dass der Sound mit das Beste ist, was ich die letzte Zeit gehört habe. Auch die nächsten beiden Songs „Washington is next“ und „Never Walk Alone...A Call To Arms“ gefallen auf Anhieb. „United Abominations“ könnte locker auf Countdown To Extinction sein. Für mich einer der besten Refrains und eines der ganz großen Highlights auf dem Album. „Gears of War“ wird von einem unheimlichen Groove getragen und hat dazu natürlich den passenden heavy riff, der brät ohne Ende. Danach kann Megadeth die überaus starke Anfangsphase leider nicht mehr halten, geschweige denn toppen. Was mich ehrlich gesagt stört, ist die Tatsache, dass Mr. Mustaine einen der genialsten Megadeth Songs für diesen Output noch mal neu aufgelegt hat. Die Rede ist von „A Tout Le Monde“ mit der Gast-Sängerin Cristina Scabbia (Lacuna Coil). Diese Version ist meiner Meinung nach überflüssig und nicht wirklich gelungen. Ich wage zu behaupten, dass diese „neue“ Version über mangelnde Songideen hinwegtrösten soll...aber na ja, ist nur eine Vermutung meinerseits. Das letzte Drittel der CD wirkt ein bisschen ermüdend bis eintönig, denn die Songs ähneln sich immer mehr. Keine prägnanten Riffs, zu viele Solis und die Refrains finden leider nur erschwert den Weg in den Gehörgang. Schade, hätte die CD genauso aufgehört, wie sie angefangen hat, hätte ich einen Kniefall gemacht und das Album wäre wochenlang nicht mehr aus meinem Player gekommen. So muss ich leider behaupten, dass mir „The System Has Failed“ besser gefallen hat, da es refraintechnisch, mehr zu bieten hatte. El Hombre
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