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Band: Megadeth
Album: Endgame
Spielzeit: 45:28 min.
Plattenfirma/Vertrieb: RoadRunner Records
VÖ.: 11.09.2009
Homepage: www.megadeth.com und www.myspace.com/megadeth
Wertung: 9,5 von 10
Mit Spannung wurde das neue Album "Endgame" von den Fans erwartet. Wie klingen Megadeth anno 2009? Wie hat sich Chris Broderick in die Band integriert? Wie ist die musikalische Ausrichtung des Albums? Das sind alles Fragen die ich mir gestellt habe bevor das Album erschienen ist. Die erste Single "Headcrusher" lässt dich dann schon mal aufhorchen. Aber gut. Ein guter Song macht noch kein gutes Album. Das haben wir ja bei "United Abominations" gesehen. Aber dann kommt die grosse Überraschung. Schon das Eröffnugsdoppel "Dialectic Chaos" und "This Day We Fight", eigentlich Intro und erster Song, machen deutlich das mit Megadave und seinen Mannen zu rechnen ist. High Speed Riffing, irrwitzige Solos und Gitarrenduelle wie man sie seit seeligen "Rust In Peace" Zeiten nicht mehr gehört hat dominieren das Geschehen. Mit "44 Minutes" wird es zwar etwas ruhiger aber nicht schlechter. "1,320" zieht den Speed aber wieder gewaltig an und ist Dank der übermächtigen Solos am Ende ein Hammer vor dem Herrn. Wahn was Dave und Chris hier abliefern. Überhaupt kommt es einem so vor das Mustaine mit Chris Broderick wieder mal einen Sidekick gefunden hat der den Meister richtig fordert. Ansonsten kann ich mir die Ansammlung an wahnwitzigen Riffs und gottgleichen Solos nicht erklären. Aber auch das Songwriting weiss zu überzeugen. Egal ob "Endgame", "How The Story Ends" oder "The Right To Go Insane". Alle Songs zünden sofort und nutzen sich auch nach zwei Wochen Dauerrotaton kein bisschen ab. Leider gibt es mit der Ballade "The Hardest Part Of Letting Go... Sealed With A Kiss" auch einen Song auf dem Album der mich nicht so packt wie der Rest. Aber von der einen Nummer abgesehen hält man das beste Megadeth Album sei "Youthanasia" in Händen das den Test of Time locker bestehen wird. Versprochen!
Steve

Megadeth - United

Band: Megadeth
Album: United Abominations
Spielzeit: 47:54 Min.
Plattenfirma/Vertrieb: Roadrunner Records
Vergleichbare Bands: gibt es keine
Homepage: www.megadeth.com
Wertung: 7,5 von 10
Megadeth is back! Zudem schneller, härter und angeblich wieder auf dem einzig richtigen Weg, der da heißt: “Back To The Roots”. Im Vorfeld gab es ja schon viele heiße Spekulationen um dieses Album, deswegen war ich mehr als gespannt, was meine Heros diesmal hingezaubert haben. Um es gleich vorwegzunehmen, ich gehe nicht ganz unvoreingenommen an diese CD ran, denn...ich liebe Megadeth. Diese Band hat einen unverkennbaren Stil und zudem noch weltklasse Alben abgeliefert. Genug geschwafelt, denn hier geht es schließlich um „United Abominations“. Der Opener „Sleepwalker“ zeigt von Anfang an, wo’s eigentlich langgehen soll. Alle Trademarks der Band bzw. von Dave Mustaine werden voll ausgespielt und wissen sehr gut zu gefallen. Die Produktion ist glasklar, heavy und absolut auf den Punkt gespielt. Jedes Instrument ist hervorragend in Szene gesetzt und ich mag’ behaupten, dass der Sound mit das Beste ist, was ich die letzte Zeit gehört habe. Auch die nächsten beiden Songs „Washington is next“ und „Never Walk Alone...A Call To Arms“ gefallen auf Anhieb. „United Abominations“ könnte locker auf Countdown To Extinction sein. Für mich einer der besten Refrains und eines der ganz großen Highlights auf dem Album. „Gears of War“ wird von einem unheimlichen Groove getragen und hat dazu natürlich den passenden heavy riff, der brät ohne Ende. Danach kann Megadeth die überaus starke Anfangsphase leider nicht mehr halten, geschweige denn toppen. Was mich ehrlich gesagt stört, ist die Tatsache, dass Mr. Mustaine einen der genialsten Megadeth Songs für diesen Output noch mal neu aufgelegt hat. Die Rede ist von „A Tout Le Monde“ mit der Gast-Sängerin Cristina Scabbia (Lacuna Coil). Diese Version ist meiner Meinung nach überflüssig und nicht wirklich gelungen. Ich wage zu behaupten, dass diese „neue“ Version über mangelnde Songideen hinwegtrösten soll...aber na ja, ist nur eine Vermutung meinerseits. Das letzte Drittel der CD wirkt ein bisschen ermüdend bis eintönig, denn die Songs ähneln sich immer mehr. Keine prägnanten Riffs, zu viele Solis und die Refrains finden leider nur erschwert den Weg in den Gehörgang. Schade, hätte die CD genauso aufgehört, wie sie angefangen hat, hätte ich einen Kniefall gemacht und das Album wäre wochenlang nicht mehr aus meinem Player gekommen. So muss ich leider behaupten, dass mir „The System Has Failed“ besser gefallen hat, da es refraintechnisch, mehr zu bieten hatte.
El Hombre

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ODER  UND 

 

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