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Wertung: 7 von 10
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Meat Loaf „live” und auf Platte sind seit nunmehr einigen Jahren zwei verschiedene Paar Schuhe. Hat der sympathische Fleischklops die letzten Jahre durchaus gelungene Scheiben abliefern können („Bat 3“/ „Hang Cool Teddy Bear“), ließen seine stimmlichen Leistungen „in Concert“ doch arg zu wünschen übrig. Wer kürzlich Zeuge seines Auftritts beim australischen Football-Finale sein konnte, weiß wovon ich schreibe. Da tat er einem das ein oder andere Mal doch arg Leid und seine immer wieder vorzügliche Band half ihm einige Male aus der Patsche. Ein gutes Jahr nach der letzten Studioscheibe kommt nun mit „Hell in A Handbasket“ bereits das nächste Album um die Ecke. Aufgrund des Auftritts bei „Wetten Dass“ erfolgte in Deutschland die Veröffentlichung schon im Dezember 2011. Das Einstiegs-Trio „All Of Me“, „Fall From Grace“ sowie „The Giving Tree“ lässt eine formidable CD erwarten. Bombastisch rockt sich Meat durch drei tolle Songs. Die Produktion ist „1 mit Stern“, was man von einem Künstler seines Formats auch erwarten kann. Als Produzent im Sessel fungierte übrigens Bandgitarrist Paul Crook. Der erste Tiefschlag kommt dann jedoch mit „Mad Mad World/The Good God Is A Woman And She Don’t Like Ugly“ (Was für ein Titel!!). Ist die erste Hälfte des Titels noch ein eher traditioneller Meat-Stampfer, fallen einem spätestens beim Einsatz von Rapper Chuck D. die dritten Zähne aus dem Mund. Was soll das denn ? Nichts gegen neue Einflüsse aber das geht irgendwie gar nicht und es erschließt sich mir auch nicht der Sinn des Ganzen. Es ist denke ich nicht zu erwarten, dass sich die Homeboy-Rapper nunmehr „Bat Out Of Hell“ kaufen werden oder Classic-Rock-Freunde auf Rap umsteigen – Rote Karte! „Party Of One“ entschädigt dankenswerterweise für den vorherigen Song und stellt für Meat-Loaf-Verhältnisse fast schon Heavy Metal dar. Ein fabelhafter Titel. „Live Or Die“ ist dann eher wieder Füllmaterial. Ob man eine Coverversion des ausgelutschten „California Dreamin‘“ braucht, sei auch dahingestellt. Da kann auch eine Patti Russo nicht mehr viel rausreißen. Kann man haben, muss man aber nicht. „Another Day“ ist zwar recht ruhig aber durchaus ein Highlight in Form eine unter die Haut gehenden Ballade. „40 Days“ ist nun auch nicht der wirkliche Brüller, zeigt aber, dass es Herr Aday im Studio stimmlich doch noch draufhat. „Our Love & Our Souls“ stellt ein weiteres Duett zwischen Meat und Patti Russo dar, nett anzuhören aber auch nicht wirklich herausragend. „Stand In The Storm“ ist danach wieder so ein Fall für sich: Erst rockig, dann Country mit einem mir nicht bekannten Gastsänger und dann setzt schon wieder ein Rapper ein.....hatten wir das nicht schon ? Der nächste „What the Fuck?“-Moment der CD und zugleich Platzverweis Nr. 2. „Blue Sky“ ist als Track 12 eher ein Outro als ein vollwertiger Song, hat aber durchaus Atmosphäre. Zusammengefasst ist „Hell In A Handbasket“ sicherlich nicht schlecht aber neben wirklich guten Songs gibt es auch einige, oben angesprochene Tiefpunkte. Live würde ich mir Meat Loaf sicher nicht mehr geben, auf Platte ist er aber weiterhin unterhaltsam. Trotzdem leider nicht so stark wie die Vorgängerscheiben.
Martin W.
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Wertung: 9 von 10
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Wer ist der beste Künstler, wenn es um bombastischen Rock N Roll geht? Richtig, keiner hat Rockopern bisher so gewaltig in Szene gesetzt wie der mittlerweile 62-jährige Marvin Lee Aday alias MEAT LOAF. Man denke nur an die „Bat Out Of Hell“-Trilogie, oder? In den Interviews zum neuen Album „Hang Cool Teddy Bear“ hat sich Marvin tatsächlich zur Aussage hinreissen lassen, dies wäre das wichtigste Album seiner kompletten Karriere. Na ja, viele Künstler sagen dies jedes Mal zum aktuellen Output, doch es gibt einen Unterschied: Rob Cavallo (absolut knackige Produktion, übrigens). Hier haben sich anscheinend Künstler und Produzent getroffen, die endlich zusammen gehören. Denn während andere Produzenten MEAT LOAFS Ideen oftmals als „Meinst du wirklich?“ abtaten, hieß es bei Cavallo (hat auch schon GREEN DAY, u.a. produziert): „Ok, versuchen wir's“. Und das haben sie getan. Allein die Wahl des außergewöhnlichsten Stückes „Los Angeloser“ als erste Single zeugt von der Risikobereitschaft der Herren. Ursprünglich von James Michael geschrieben und veröffentlich, ist MEAT LOAFS Version einfach nur gnadenlos cool und locker-flockig – zieht euch unbedingt das Video dazu rein. Köstlich. Doch mit „Peace On Earth“ und „Living On The Outside“ geht es absolut MEAT LOAF-typisch erstmal los. Bombast, Chöre, dass es dir die Schuhe auszieht und prädestiniert dazu auf einer geilen Anlage bei voller Lautstärke genossen zu werden. Doch auch mit „Like A Rose“, bei welchem MEAT LOAF von JACK BLACK unterstützt wird, geht es wieder untypisch zur Sache. Eher ein klassischer JACK BLACK Rocker, bei dem beide hörbar motiviert zur Sache gehen. Das ist übrigens in jeder Sekunde des gesamten Meisterwerks zu hören. Hier geht es nicht mit angezogener Handbremse los, sondern mit durchgetretenem Gaspedal. Diese Stimme ist einfach unglaublich, emotional, geil! Für alle Balladenfans gibt es mit „Did You Ever Love Somebody“ ordentliches Futter, während ich vom schrägen „California Isn't Big Enough (Hey There Girl)“ absolut begeistert bin. Sämtliche Gaststars wie BRIAN MAY, STEVE VAI, HUGH LAURIE (richtig, der Dr. House Darsteller) oder PATTI RUSSO dürfen ihre Stärken songdienlich einbringen und so ist „Hang Cool Teddy Bear“ das abwechslungsreichste, emotionalste und modernste Album des Fleischklops geworden. Zur vollen Punktzahl reicht es aber ganz knapp nicht, da leider auch ein paar durchschnittlichere Nummern zu finden sind, die von den genialen Geistesblitzen wie den oben genannten Stücken in den Schatten gestellt werden. Jetzt voll aufgedreht und los gerockt. Hoffentlich können wir MEAT LOAF auch noch live erleben, denn bisher sind nur einige Gigs in den Staaten bestätigt.
Markus
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Wertung: 9 von 10
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MEAT LOAF ist wieder da. Mit im Gepäck hat er ein wirklich bärenstarkes Album, das nun die Bat Out Of Hell Trilogie würdig abschließt. Nun wie ist es geworden? Episch, Gigantisch, Wuchtig, Melodiös, Einzigartig, Genial…… Ich könnte diese Liste fast endlos weiterführen. Beginnend mit dem modern angehauchten „The Monster Is Loose“ über die erste Singleauskopplung, dem Duett „It’s All Coming Back To Me Now“ (Ähnlichkeiten mit dem Überhit „I’d Do Anything For Love“ sind wirklich nicht von der Hand zu weisen) bis zum fast 10 Minuten langen Meisterwerk „Seize The Night“, das sämtliche Trademarks der letzten 25 Jahre MEAT LOAF vereint. Auch das super eingängige „Alive“ und „If God Could Talk“ ragen als Speerspitzen aus diesem geilen Album hervor. Nun fragt ihr euch sicherlich, warum dann nicht die Höchstpunktzahl oben steht. Ganz einfach, mit „If It Ain’t Broke, Break It“ hat sich leider auch ein absoluter Totalausfall unter die 14 Stücke geschlichen. Dazu kommt mit „In The Land Of The Pigs The Butcher Is King“ ein zwar vergnüglicher Text, aber eher magere musikalische Kost. Irgendwie hatte ich dieses Mal das Gefühl, dass 14 Stücke doch 2-3 zuviel des Guten sind. Schließlich ist das abschließende „Cry For Heaven“ dermaßen verkitscht, dass es fast an CELINE DIONS Titanic Hymne erinnert. Lasst euch durch diesen kleinen Schönheitsfehler jedoch nicht abhalten eines der stärksten Alben 2006 zuzulegen. Es lohnt sich definitiv. Mit einer Spielzeit von über 75 Minuten ist diese CD wahrlich Value For Money!
Markus
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Free Counter
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Info
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Interpret: Meat Loaf Album: Hell In A Handbasket Spielzeit: 52:40 min. Plattenfirma: Sony Veröffentlichung: 02.12.2011 Homepage: www.meatloaf.net
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Tracklist
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1. All Of Me 2. Fall From Grace 3. The Giving Tree 4. Mad Mad World / The Good God Is A Woman And She Don't Like Ugly 5. Party Of One 6. Live Or Die 7. California Dreamin' 8. Another Day 9. 40 Days 10. Our Love And Our Souls 11. Stand In The Storm 12. Blue Sky
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Info
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Band: Meat Loaf Album: Hang Cool Teddy Bear Spielzeit: 64:55 min Plattenfirma/ Vertrieb: Mercury Records/Universal Music VÖ: 23.04.2010 Homepage: www.meatloaf.net
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Tracklist
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01. Peace On Earth 02. Living On The Outside 03. Los Angeloser 04. If I Can`t Have You 05. Love Is Not Real/Next Time You Stab Me In The Back 06. Like A Rose 07. Song Of Madness 08. Did You Ever Love Somebody 09. California isn`t Big Enough (Hey There Girl) 10. Running Away From Me 11. Lets Pray In Love 12. If It Rains 13. Elvis In Vegas
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Info
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Band: Meat Loaf Album: Bat Out Of Hell III – The Monster Is Loose Spielzeit: 77:31 min Plattenfirma/ Vertrieb: Virgin Records Vergleichbare Bands: der Fleischklops ist einzigartig
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Tracklist
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