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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

masterstroke - as days grow darker

Band: Masterstroke
Album: As Days Grow Darker
Spielzeit: 43:10 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Dynamic Arts Records/
Homepage: www.masterstroke.info oder www.myspace.com/masterstrokefinland
Wertung: 7
Ganz schön hochgestochener Bandname, das muss man den Finnen lassen. Denn wer sich Meisterstück (oder –leistung) nennt, der sollte schon ordentlich was auf der Pfanne haben. Nun ist der Fünfer aus dem hohen Norden ja alles andere als eine Anfängercombo, denn „As Days Grow Darker“ ist bereits Album Nummer drei in der Geschichte von MASTERSTROKE, die 2002 ihren Anfang nahm, als Niko Rauhala (g.+v.) und Janne Juutinen (d.) die Band gründeten. Nach diversen Umbesetzungen hat die Band jetzt mit den beiden o.g., Markus Kekoni (g.), Jussi Kulomaa (k.) und Marko Kolehmainen (b.) ein starkes und festes Line-Up gefunden. Was schon bei den ersten Tönen des Eröffnungstracks „Wait For The Fall“ auffällt, ist, dass sich der Sound der Finnen anno 2009 deutlich verdunkelt hat. Wie weggeblasen sind die Powermetal-Einflüsse, die beim Vorgänger „Sleep“ noch allgegenwärtig waren. Stattdessen regieren jetzt Arrangements im Stile von NEVERMORE oder EVERGREY. Besonders Erstere werden teilweise doch ordentlich abgekupfert, ob das nur eine Laune der Gegenwart war/ist, oder wie sich der weitere Weg der Band gestalten wird, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass die Songs einiges an Eingängigkeit eingebüßt haben und sich dem Hörer bei Weitem nicht so schnell erschließen, wie noch bei „Sleep“. Trotzdem gibt es auf „As Days Grow Darker“ ein paar coole Nummern, wie z.B. den vorhin schon erwähnten Opener oder das mitreißende „Purity Fades“. Insgesamt finde ich aber, dass die neue Scheibe keinen großen Schritt nach vorne darstellt, sondern eher einen Schritt zur Seite, was ich unter anderem dem neuen Soundgewand zuschreiben möchte. Zwar sind auch die „dunkleren Tage“ von MASTERSTOKE ganz ordentlich anzuhören, insgeheim hätte ich mir aber einen direkten Nachfolger von „Sleep“ gewünscht, mit einer extra Schippe von all dem, was die 2007er Scheibe ausgezeichnet hat.
Stefan
 

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