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Band: Malison Rogue Album: Malison Rogue Spielzeit: ?? min Plattenfirma/Vertrieb: Inner Wound Recordings Veröffentlichung: 25.03.2011 Homepage: www.myspace.com/malisonrogue Wertung: 8 von 10 Aus dem oft so gepriesenen metallischen Schmelztiegel Schwedens stammen die Newcomer MALISON ROGUE. Der Nachschub scheint nie abzuebben aus dem Land von Knäckebrot und Elchen. Aber egal, freuen wir uns einfach das es dort so eine fleißige Szene gibt und uns somit immer neues frisches Blut präsentiert wird. Als Newcomer kann man die Band aber nicht mehr wirklich bezeichnen, sie existierten nämlich schon unter dem Namen ASHES. Nach einem schicksalhaften Gig auf dem bekannten Sweden Rock Festival entschied man sich den Namen in MALISON ROGUE zu ändern und sich auch endlich an das erste Album zu wagen. Mit dem schwedischen Label Inner Wound Recordings wurde ein geeigneter Partner dafür gefunden und man begann mit dem bekannten Produzenten Mats Levén (Ex. Yngwie Malmsteen, Therion) das selbstbetitelte Debütalbum aufzunehmen. Der Sound wird mit einer Mischungs aus Iron Maiden, Queensryche und Fates Warning beschrieben. Zum aktuellen Line Up gehören, Zeb (Gesang), Bjoerkborg (Gitarre), Pete Fury (Bass) und Doc (Schlagzeug). Man steht also auf Synonyme, die man häufig im Glam Rock Bereich findet. Zusammen mit den Jungs von STEELWING und ENFORCER repräsentiert man eine neue Bewegung des schwedischen Heavy Metals. Wir prüfen jetzt mal im Detail wie sich diese neue Bewegung genau anhört. Los geht’s mit dem Opener „Friend or Foe?“, der im Midtempobereich angesiedelt ist und mit stark aufspielenden Gitarren aufwarten kann. Zep’s Gesang ist recht klar und kraftvoll, so dass er den krachenden Gitarren gut Paroli bieten kann. Man steigert sich langsam bis zu Chorus, der dann mit mehrstimmigen Gesang und einem einfach, schnell in die Rübe gehenden Refrain aufwartet. Ein starker Opener der uns gut auf das vorbereitet was da kommen mag. Weiter geht es mit „The Pain you Cause“. Hier geht es schon schneller als zuvor zu Werke, die Grundausrichtung bleibt aber gleich. Krachende Gitarren, punktgenaues Drumming und ein einfacher Chorus wird uns hier präsentiert. Obwohl der Song nicht ganz so hängen bleibt wie der Opener, ist es trotzdem eine gute Nummer. Die erste Ballade erwartet uns mit „My Mistake“. Eine schöne Rockballade auf jeden Fall, aber irgendwie etwas unaufregend, weil schon zu oft ähnlich gehört. Der Chorus ist zwar absolut klasse und schön mitzusingen, das war es aber auch schon. Gut, aber nicht überragend würde ich zusammenfassend sagen. Beim folgenden „This Lonely Road“ wird zumindest wieder etwas Fahrt auf genommen. Es klingt auch gleich alles wieder kraftvoller und passender. Die Jungs finden hier genau die richtige Mischung zwischen schönen Melodien und absolut eingängigen Chören. Die Abwechslung ist hier auch sehr schön, mal ist es ruhiger und langsamer, dann geht es wieder schneller und kraftvoller zu Werke. Das macht auf jeden Fall mehr Laune als die schmalzige Ballade zuvor! Mit „Scars“ hat man ein kleines Rockepos erschaffen. Man könnte es als eine Halbballade mit ordentlich Schmackes bezeichnen. Hier wird dem Hörer viel Abwechslung und ordentlich Spielzeit geboten. Die Jungs von MALISON ROGUE bieten hier alles auf was sie im Repertoire haben. Geile Gitarrenläufe, schmissige Melodien und ein klasse Chorus. Alles drin was man von den Jungs bisher so kennt. Gut gemacht! Endlich, bei „ We’re all born Sinners“ kommt ein richtiger gute Laune Rocker, mit geilen Groove und mit absolut genialen Chorus den man schon nach kurzem aus vollen Halse mitsingen kann. Warum nicht öfter so Jungs? Coole Nummer! Als Abschluss wird uns mit „Everything fades“ eine weitere kraftvolle Halbballade präsentiert, die auch wieder ordentlich rockt und mit guten Gesang, dieses Mal auch mit weiblicher Unterstützung, schönen Gitarrenläufen und einem guten Chorus aufwarten kann. Das Ganze läuft wirklich gut rein und beschließt daher die Platte sehr schön.
Anspieltipps:
Als kleine Rockperlen kann ich euch hier, den Opener „Friend or Foe?“, „We’re all born Sinners“ und „Everything fades“ empfehlen.
Fazit :
Hmm schwierig hier ein Fazit zu ziehen. Auf der einen Seite machen MALISON ROGUE ihre Sache ganz ordentlich, auf der anderen Seite stehen bei gerade mal acht Songs, zwei bis drei auch nicht so gute Songs zu Buche und das ist dann eine Tatsache der ich mich nicht so ganz verschließen kann. Größtenteils machen aber die Mannen um Fronter Zep einen guten Eindruck und das Ganze geht somit in Ordnung. Die Gitarren haben Schmackes, der Gesang ist klar und gut und die Melodien und Hooks sitzen. Für den ganz großen Wurf reicht es aber hier noch nicht, dafür ist die Konstanz einfach noch nicht da. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Ordentliche 8 Punkte kann ich den Jungs für ihr selbstbetiteltes Debüt ohne Probleme geben. Checkt diese junge Band auf jeden Fall mal an, verdient hätten sie es auf jeden Fall!
Trackliste:
01. Friend or Foe? 02. The Pain You Cause 03. The Griever 04. My Mistakes 05. This Lonely Road 06. Scars 07. We’re all born Sinners 08. Everything fades
Julian
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