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Band: Main Line Riders Album: Shot In The Dark Spielzeit: 34:08 min. Plattenfirma/Vertrieb: Retroactive Records/Musicbuymail Homepage: www.mainlineriders.com Wertung: 6 Rock´n Roll has returned, und es scheint, als wären die Main Line Riders mittendrin im Gewühl am Sunset Strip Ende der 80er. So oder so ähnlich jedenfalls zu lesen in der beigefügten Band-Info. Der Texaner-Vierer gibt als Einflüsse Ikonen wie GUNS´N ROSES, SKID ROW, AC/DC und auch neuere Bands wie BUCK CHERRY oder POETS & PORN STARS an. OK, dann mal rein mit der guten Scheibe. In den ersten Sekunden ertönt ein heranfahrender Zug bevor der Opener „Ride The Main Line“ so richtig in Fahrt kommt. Das Problem ist nur, dass der Song nicht so richtig in Fahrt kommt, denn irgendwie fehlt dem Ganzen so ein bisschen der zündende Funke, der auf den Hörer überspringt und dementsprechende Glücksmomente hervorrufen könnte. Na gut, kann ja mal vorkommen, dass der Opener recht unglücklich gewählt ist. Beim folgenden „One Way Ticket To Love“ kribbelt es dann schon ein wenig mehr in der Magengegend. Cooles Riff, cooler Refrain, cooler Song. Tja, und dann geht’s eigentlich so weiter, wie es anfänglich mit „Ride The Main Line“ begann. Die Songs sind insgesamt einfach zu halbgar, um richtig zu begeistern und um vor allem gegenüber der großen Konkurrenz bestehen zu können. Auch die Produktion, laut Info ziemlich teuer, ist nicht das gelbe vom Ei, genauso wie das Cover. Mehr als Mittelmaß bleibt unter dem Strich leider nicht übrig. Um einmal zurück zum Anfang dieses Reviews zu kommen, wären wir gerade mitten im Jahr 1989, wären die MAIN LINE RIDERS zwar mittendrin im Gewühl am Sunset Strip, aber herausragend wären die Jungs leider nicht. Und somit ist „Shot In The Dark“ zwar kein Schuss ins Klo, aber definitiv auch keine Meisterleistung. Stefan
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