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Band: Leverage Album: Blind Fire Spielzeit: 53:01 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records Vergleichbare Bands: Treshold, Masterplan Homepage: www.leverageband.com oder www.myspace.com/leverageband Wertung: 7,5 Mit LEVERAGE steht wieder einmal eine Band aus Finnland in den Startlöchern, um die große weite Metalwelt zu erobern. Dabei ist „Blind Fire“ bereits der zweite Streich der Band um BROTHER FIRETRIBE- Frontmann Pekka Heino, denn schon 2006 veröffentlichten die Nordlichter ihr Debüt „Tides“, das jetzt in diesem Zuge auch neu aufgelegt wird. Mit „Tides“ konnte die Band schon einige Achtungserfolge für sich verbuchen, denn der frische Mix aus eingängigen Melodien und gelegentlichen progressiven Einflüssen kann sich durchaus sehen lassen. Dementsprechend gespannt war ich darauf, was der Schweden-Sechser auf ihrem neuen Output so alles aus dem Hut zaubern wird. Die Gesamtausrichtung ist ähnlich wie auf dem Debüt, somit wurden keine großen Experimente gemacht ,auch die Songstrukturen sind weitestgehend ähnlich geblieben, was insgesamt als positiv zu werten wäre. Trotzdem vermisse ich ein wenig den Sprung in ein höheres Level, den ich ehrlich gesagt erwartet hätte. Was aber jetzt nicht heißen soll, dass das aktuelle Werk nicht gefällt, ganz im Gegenteil. Songs wie der Opener „Shadow In The Rain“, „Sentenced“ oder „Mister Universe“ überzeugen auf ganzer Linie und sind für Fans der o.g. Bands mit Sicherheit mehr als empfehlenswert. Auch in Sachen Sound ist alles paletti, was das positive Gesamtbild zusätzlich festigt. Unterm Strich haben wir hier ein sehr ordentliches Heavy Metal Album, das aufgrund der größtenteils gelungenen Songs nicht so schnell langweilig werden dürfte. Außerdem hoffe ich inständig, dass die Pläne, auch außerhalb Skandinaviens live präsent zu sein, die Band auch einmal nach good old Germany verschlagen wird. Stefan
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