Rockingboy Banner
loudproud1

Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Layment - Traces

Band: Layment
Album: Traces
Spielzeit:  50:30 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Yonah Records/Al!ve
Homepage: www.layment.com oder www.myspace.com/layment
Wertung: 8
Die angeblich „bestaussehendste Band Band des Ruhrpotts“ (Bitchhammer im Rock Hard Forum) ist mit ihrem zweiten Streich zurück und im Gegensatz zum Debüt haben sich die 6 Jungs deutlich gesteigert. „Secret Life“ ist ein sehr gelungener Opener geworden. Melodisch, und trotzdem hart und eingängig beweist Sänger Marosh, dass er an seiner Performance hart gearbeitet hat. Richtig toll wird dann „Remain Blind“, hier schimmert ein wenig FALCONER durch, dann etwas METALLICA, stilistisch lassen sich LAYMENT nicht einordnen, denn auch vor Death Metal oder Gothic Einlagen oder einer Reminiszenz an die APOKALYPTISCHEN REITER („Feuergeist“ könnte auch auf deren Alben zu finden sein) machen LAYMENT nicht halt. „Break Away“ bietet ebenfalls absolut geniale Gitarrenriffs, einzig der versucht düstere Gesang in der Strophe stört etwas („take a closer looook“ sackt einfach viel zu tief ab), ehe mit einem irre melodischen Refrain meine Gehörgänge jubilieren. „Ode“ lässt dann etwas nach und schafft es nur knapp über das Mittelmaß, schade. „Tears Of Regret“ ist dann METALLICA bzw. FORBIDDEN-lastig geworden, aber einfach nur geil! Folk Metal Freunde dürften sich dann wieder über „No Disgrace“ freuen. Mit der Hymne „Sons Of Herne“ schließen LAYMENT dann auch ein wirklich gutes Album ab, das aber doch mit einigen wenigen Aussetzern („Ten“ und „Sanity's Calling“) zu kämpfen hat. Aufgeschlossene Metaller ohne Scheuklappen müssen sich „Traces“ aber unbedingt zulegen. Hier gilt es eine Band zu entdecken, wie es eine zweite nicht gibt.

_wsb_173x170_layment

Band: Layment
Album: Declaration
Spielzeit: 40:29 min
Plattenfirma/Vertrieb: Yonah Records/Alive
Vergleichbare Bands: is nich
Wertung: 7,0
Beim ersten Durchlauf dieser Scheibe konnte ich mit dem mir dargebotenen Stilmix erstmal relativ wenig anfangen. LAYMENT sind eine schon seit über 10 Jahre existierende Band, die in ihrem Debüt frisch und frech Power Metal, Viking Metal, RAMMSTEINsche Neue Deutsche Härte, Thrash Metal und sogar einen Schuß Gothic und Folk zu einem neuartigen Cocktail vermixen, der meine Geschmacksnerven anfangs von all zu vielen Seiten attackierte. Doch je öfter die CD rotierte, umso mehr fingen meine Ohren die Feinheiten dazwischen auf, die tollen Bassläufe, die harten Riffs und die cleanen, teilweise fast schon sanften Vocals. Je nach Song schwanken die zwischen sehr melodisch und heftigen Growls. Aber immer prefekt auf den Song abgestimmt. Mit "Crossroads", einem sehr eingängigen Power Metal Song mit Folk Anleihen, fängt das Album schon saustark an. Etwas heftiger geht es dann bei "Armies" zur Sache, bevor dann mit "Final" ein so geiler Hammersong zu Buche steht, dessen Refrain sich unerbittlich in die Gehörgänge frisst und dort zum Ohrwurm mutiert, dass mir schier die Kinnlade nach unten klappte. Super! Etwas düsterer und vor allem epischer wird das nachfolgende "Death", das sich nach einem balladenartigen Beginn zu einem Thrash/Viking Metal Song mit einem etwas deplaziert wirkenden Keyboard wandelt. Die anschließende Ballade "Wake Up", die komischerweise in 2 Versionen (normal und acoustic) enthalten ist, ist eher mittelmäßig. Hier zeigt Sänger Marosh, dass auch bei ihm noch ein wenig Luft nach oben ist. Wie ihr seht gibt es irre viel Abwechslung, nur statt dem zweiten "Wake Up" hätte gerne noch ein weiterer Song drauf können. So bleibt es bei 4 geilen Songs und 4 mittelprächtigen. Ach, und das Video zu "Crossroads" ist ebenfalls zu empfehlen. Cooles Debüt.

Site Search Site Search