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Band: Landmine Marathon Album: Sovereign Descent Spielzeit: 39:34 min. Vertrieb/Label: Soulfood Music/ Prosthetic Records Homepage: www.myspace.com/landminemarathon oder www.landminemarathon.com Wertung: 9 von 10 Ui, was ist denn das? Der Gesang bzw. das Geshoute passt irgendwie nicht wirklich zu einer Männerstimme, dafür ist er etwas zu hoch. Ja, richtig erraten! Hinter dem aggressiven Gegrowle steckt eine Frau, mit Namen Grace Perry. Und die gibt richtig Gas! Meiner Meinung nach übertrifft sie sogar Arch Enemy Frontfrau Angela Gossow. Nach dem Wechsel zu Prosthetic Records steht die Combo mit dem sonderbaren Namen Landmine Marathon hier vor ihrem dritten Studioalbum: Sovereign Descent. Der Stil lässt sich als tpischer Death- Metal mit Grindcore-Einflüssen bezeichnen. Als persönliche Vorbilder sehen sie Bands wie Bolt Thrower, Napalm Death und Carcass. Bei Rise With The Tide oder Cruel Policy sind vor allem doomige Parts zu hören, die von Bolt Thrower stammen könnten, während Justify The Suffering überwiegend Carcass´sche Passagen aufweist. Nicht nur Sängerin Perry leistet hier ganz ordentliche Arbeit, auch ihre Kollegen Ryan Butler (Guitar), Mike Pohlmeier ( Drums), Matt Matinez ( Bass) und Dylan Thomas ( Guitar) brauchen sich nicht zu verstecken. Selbst nach 9 Songs reisst diese Brutalität nicht ab: das Schlagzeug rumpelt, die Sängerin brüllt und Gitarre/ Bass unterstützen mit ihren fiesen Riffs die Härte des Albums. Das Cover stammt übrigens von Dan Seagrave, der schon für Old-School Combos wie Entombed, Dismember oder Morbid Angel beauftragt wurde. Landmine Marathon ist hier ein äußerst eindrucksvolles Album gelungen und kann im Sommer diesen Jahres erstmals auch in Deutschland bewundert werden. Franziska
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