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Band: Lake Of Tears Album: Illwill Spielzeit: 40:27 min. Label/ Vertrieb: AFM Records Homepage: www.lakeoftears.net Veröffentlichung: 29.04.2011 Wertung: 10 von 10 Dass Lake Of Tears vor allem in der Gothic-Rock Ecke bekannt sind, ist auf dem neuesten und mittlerweile achten Studioalbum mit dem Titel Illwill nicht zu hören. Vielmehr mischen sich Doom-Metal und Hard-Rock Einflüsse in die teils düstere, atmosphärische, Stimmung. Die enorme musikalische Vielfalt, die uns die Schweden bieten, überrascht. Und trotzdem passt die etwas rauhe und groovige Stimme von Sänger Daniel Brennare jedes Mal gut dazu. Sie harmoniert sowohl mit dem Opener Floating In Darkness, der etwas punkig anmutet – es gibt hier sogar Background-Vocals – über den Titeltrack Illwill, der übrigens das Highlight des Albums darstellt, über das fast schon thrashig anmutende The Hating, bis hin zur Schlussnummer Midnight Madness. Auch die Gittarenriffs sind äußerst eingängig und gehen gut ins Ohr. Zu den spannungsgeladenen Tracks wie Parasites, Out Of Control – mit nettem Bass-Intro – oder Taste Of Hell gesellen sich außerdem zwei ruhigere Nummern: House Of The Setting Sund und Behind The Green Door, wobei ersteres die wirkliche Ballade darstellt. Dezentes Schlagzeug und ein sangbares Gitarrenriff bilden das Grundgerüst, dazu erklingt die rauchige Stimme von Daniel Brennare. Eine richtige Depri-Nummer im positiven Sinne: I am so tired, but i cannot sleep! Melancholisch gehts auch bei Behind The Green Door weiter, das durch aufsteigende Gitarrenakkorde eingeleitet wird. Insgesamt erinnert der Track mit der düsteren Stimmung an Type O Negative und an die charismatische Stimme von Pete Steele. Illwill kann also auf ganzer Linie überzeugen und bietet mit seiner großen Stilvielfalt sicherlich einiges Neues, vor allem für eingefleischte Lake Of Tears Anhänger. Also, hört euch das Album an, ist wirklich spannend! Franziska
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