Rockingboy Banner
loudproud1

Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wertung: 6,5 von 10

Gar nicht osteuropäisch klingt der aktuelle Findling, den Pure Steel Records irgendwo aus Bulgarien ausgegraben haben: KROSSFIRE. Denn deren Mischung aus klassischem westeuropäischem Powermetal und ein wenig Symphonic/Progressive Metal könnte glatt aus Italien oder Spanien stammen. Denn Bands wie HIGHLORD oder TIERRA SANTA standen Pate, aber auch mal STRATOVARIUS oder sogar ICED EARTH Elemente glaube ich zumindest heraus zu hören.
Sänger Dimo Petkov hat eine epische und gute Stimme und weiß diese von ein paar Wacklern abgesehen recht gut einzusetzen. Das 08/15 Intro würde ich mir gerne ersparen, doch dann geht es mit "Warmachine" ordentlich los. Zwar glaubt alles schon mal so ähnlich gehört zu haben, der Song macht aber Spaß, jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt da KROSSFIRE meinen, progressive Elemente einbauen zu müssen und ein furchtbares nervtötendes Keyboard erklingt und völlig aus dem Songzusammenhang gerissen die komplette Band auf einmal rumdudelt. Viel besser machen sie es beim folgenden "How Can There Be..." - hier wird alles songdienlich verpackt, mein erster und leider auch bester Anspieltipp. Nach einem erneuten "Intro" - Keyboardinstrumentalstück, jagt der Titeltrack aus den Boxen, schöne Doublebass, lediglich der arg monumental getrimmte Gesang stört mich hier ein wenig. Ein wenig erdiger würde viel besser zu dem Stück passen.
Doch ansonsten ebenfalls ordentlich gemacht. Von guten Melodiebögen haben die Bulgaren definitiv schon mal gehört. "Touch Of Destiny" schlägt in dieselbe Kerbe, "Angels Cry" ist als Halbballade halbwegs zu verkraften, ganz anders das abschließende "The One", welches sogar mit weiblichem Gesang aufwarten kann und gnadenlos zeigt, wie man eine Ballade lieber nicht machen sollte. Öde, langweilig und völlig verschnarcht. Im Gegensatz dazu stehen eine wirklich ordentliche Produktion, die zwar nicht ganz, wie im Pressetext gepriesen, mit den Werken BLIND GUARDIANS in den 90er Jahren mithalten kann, für ein Debüt aber recht ordentlich wurde und einige richtig gute Songs und Melodieführungen.
Tja, wenn also die Ballade und ein paar "progressive Aussetzer" nicht wären, wäre ich geneigt wirklich viele Punkte zu zücken. So bleibt es bei überdurchschnittlichen 6,5 Punkten.  

Markus 

Krossfire - Learning To Fly

Info

Band: Krossfire
Album: Learning To Fly
Spielzeit: 47:47 min.
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 28.01.2012
Homepage: www.krossfirebg.com

Tracklist

1. Visions
2. Warmachine
3. How Can There Be...?
4. Icaria
5. Learning To Fly
6. Touch Of Destiny
7. False Reality
8. Angels Cry
9. Cold Winds
10. The One

Site Search Site Search