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Band: Kresta Album: Damaged Passion Spielzeit: 44:43 min. Plattenfirma/Vertrieb: Magic Mind Records Vergleichbare Bands: Bonfire, Hotwire, Fate (V) Homepage: www.kresta.de oder www.myspace.com/krestamusic Wertung: 8,5 von 10 Die Umstände, unter denen Peter Kresta´s Silberling entstanden ist, kann man getrost als Worst Case (der schlimmste anzunehmende Umstand) bezeichnen. Denn wenn ich im Booklet und im Info so nachlese, was sich im Laufe der Jahre so alles ereignet hat und was die Fortschritte der Arbeiten immer wieder zurückgeworfen hat, ist es ja schier unmöglich, dass „Damaged Passion“ schließlich doch noch das Licht der Welt erblickt hat. Angeblich existierten von dem Teil viele unterschiedliche Mixe, aber jetzt ist es doch noch gelungen, mit Hilfe von Walter Wicha (RAILWAY) das essentielle Ergebnis zu erzielen. Und das kann sich durchaus hören lassen, denn für eine Eigenproduktion hat dieser Rundling schon mächtig Power. Gemastered wurde dann im altehrwürdigen Sky Studio zu Taufkirchen von Bobby Altvater. Ursprünglich war es geplant, den hier vorliegenden Tonträger als Band einzuspielen aber letztendlich wurde daraus eine Art Projekt, an dem einige namhaften Musiker beteiligt sind: neben Walter Wicha auch Karel Adam (b., KREYSON, JUTTA WEINHOLD) und Daniel Hafstein (d., ebenfalls KREYSON, JUTTA WEINHOLD) und viele weitere, darunter auch die Sänger Ossy Pfeiffer und Jürgen Wulfes (CHOLANE). Stilmäßig liegt KRESTA im Fahrwasser von BONFIRE oder auch HOTWIRE, also Melodicrock deutscher Prägung, teilweise kommt auch etwas der Sound der aktuellen FATE zu Tage. Soviel zur groben Beschreibung, doch jetzt zu den Songs an sich. „Damaged Passion“ beginnt mit dem atmosphärischen Intro „Shine“ und dem anschließenden „Fantasy“ wirklich mustergültig und somit reißt es mich von Anfang an gleich mal richtig vom Hocker. Auch „Savage Society“ kann mich begeistern, ein klasse Song. Die Ballade „No Limits“ ist mit 2:15 min. zwar etwas kurz geraten, aber in der Kürze liegt ja bekanntlich die Würze. „Passion Of The Fire“ geht dann wie schon erwähnt ein bisschen Richtung aktuelle FATE, was auch ein bisschen am Shouter liegt. „Open Fire“ ist ein genialer Stampfer, der sich sofort in den Lauschern einnistet, während „Love Reaction“ volle Kanone rockt und einen interessanten Mittelteil bietet. Zeit zum Kuscheln ist dann wieder bei „Dream Away“ angesagt, einem Duett mit Sängerin Dana B., bevor mit „Golden Time“ ein absoluter Kracher am Start ist, der sich im Laufe der knapp 4 Minuten sehr intensiv entwickelt. Mit „Zofie (A World Apart)“ gibt es dann noch etwas softere Kost, bevor mit dem treffend betitelten „Massacre (Strike Down)“ ein krachendes Instrumental ansteht. Einzig die zwei weiteren (Dance)-Versionen von „No Limits“ hätte man sich sparen können, denn diese passen so gar nicht in das Gesamtbild eines sonst rundum gelungenen Werkes. Pflichtscheibe!!! Wäre dieses geile Stück Melodicrock in den 80ern erschienen, wäre dieses Album heute mit Sicherheit ein absoluter Klassiker! Stefan
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