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kissin dynamite - addicted to metal
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Band: Kissin Dynamite
Album: Addicted to Metal
Spielzeit: 50:51 min
Plattenfirma: Emi Music
Veröffentlichung: 26.03.2010
Homepage: http://www.kissindynamite.de oder www.myspace.com/kissindynamiterocks
Wertung: 9,5 von 10
Die Newcomer aus dem Jahre 2008 sind zurück. KISSIN DYNAMTE beehren uns mit ihrem zweiten Angriff auf unsere Gehörgänge. Dieser zweite Angriff ist mit dem aussagekräftigen Titel „Addicted to Metal“ versehen.
In der Band haben keine Veränderungen stattgefunden. Die Jungs sind logischerweise etwas älter geworden und somit gereift. Genau das merkt man ihrem neuesten Werk auch an.
Aber ich will euch nicht zu lange auf de Folter spannen. Dann wollen wir mal sehen ob das erstklassige Debüt einen würdigen Nachfolger gefunden hat.
Mit Hammerschlägen wird die Scheibe eingeläutet, schwere Riffs und donnernde Drums setzen ein und man befindet sich schon mitten drin im ersten Song, welches gleichzeitig der Titelsong ist „Addicted to Metal“. Das Teil dürfte live tierisch abgehen. Eine klassische Mitstampf und Mitgröhl Nummer. Ab der 2. Strophe komm auch ein ganz besonderer Gastsänger zum Einsatz. Niemand anderer als the German Tank Udo Dirkschneider (U.D.O, Ex ACCEPT) unterstützt Sänger Hannes beim Chorus und den Strophen.
Super Einstieg in die Scheibe, einfach eine klasse Nummer.
Weiter geht es mit Track Nummer zwei „Run for your Life“. Hier wird ein wenig schneller als zuvor losgerockt und das Teil geht ab wie die Hölle! Der Chorus ist dermaßen eingängig, so was gehört eigentlich verboten. Wer hier nicht mit dem Fuß mitwibbt, hat entweder nichts für schwermetallische Klänge übrig oder hört schlecht.
Im Mittelteil gibt es ein klasse Gitarrensolo von Ande zu hören.
Was soll ich groß sagen, einfach zum dar nieder knien der Song.
Wer nun denkt, jetzt kommt ein Filler, den muss ich leider enttäuschen. Song Nummer drei „Supersonic Killer“ hat es ebenfalls in sich. Wie schon gewohnt eröffnen Gitarrenriffs die Nummer. Ein schöner Groove begleitet uns hier die ganze Zeit. Es gipfelt in einem, mal wieder, erstklassigen Chorus der ohne Probleme von der feiernden Meute mitgesungen werden kann. Ein dichter Klangteppich aus dem pumpenden Bass und der Gitarrenfraktion ist das Markenzeichen des Songs.
Wieder ein absoluter Volltreffer!
Etwas ruhiger geht es mit dem folgenden „High enough“ weiter. Aber auch das steht den Jungs perfekt und hier zeigt sich das diese nicht nur die Abgehsongs beherrschen. Die Eröffnung ist mit dem etwas außergewöhnlichen Gitarrenriff überraschend und der Song besitzt einen schönen, sich steigernden, Aufbau. Ich wiederhol mich, aber der Chorus der uns hier um die Ohren geschmettert wird, ist aller erste Sahne. Ich sehe schon wie im Publikum die Feuerzeuge angehen und die Menge aus voller Kehle mitsingt.
Die Mannen von AXXIS standen wohl ein wenig Pate bei Stück Nummer 6 „Hysteria“. Im Chorus ist dies doch sehr auffällig. Was aber jetzt nicht als schlecht ausgelegt werden soll. Ganz im Gegenteil mir gefällt das sogar recht gut. Auch hier bewegen wir uns auf einem sehr hohen Level. Langsam wird mir doch etwas unheimlich zu mute. Woher nehmen die Jungs die erstklassigen Ideen und schütteln mal eben erstklassige Riffs und Songstrukturen aus dem Ärmel?
Als eins der Highlights der Scheibe kann man auch Song Nummer 8 „In the name of the Iron Fist“ sehen. Es geht zwar langsam los, aber schon nach wenigen Sekunden donnert es so richtig aus den Boxen. Treibende Drums und Bassläufe bestimmen den Song. Und wieder sehe ich vor mir das Bild der Konzertbesucher die beim Chorus so richtig abgehen und die Fäuste in den Himmel recken. Auch hier unterstützt wieder „uns Udo“ die Gruppe beim Chorus. Mein lieber Scholli was ein genialer Song!
Noch so ein Groove Monster erwartet uns am Ende der Platte „Metal Nation“ mit Namen. Brachiale Gitarren und Bassriffs, ein treibender Rhythmus, mitsingbarer Chorus und Eingängigkeit das sind die Merkmale der Nummer.
Wie war das mit dem Bild vorm Auge?
Der Schreiber dieser Zeilen kniet nieder um zu huldigen!

Anspieltipps;

Eigentlich ist keine Nummer wirklich schlecht. Die ganze Platte ist rauf wie runter nur so gespickt mit erstklassigen Songs. Aber herausstechen tun für mich noch „Run for your Life“, „High enough“, „In the name of the Iron Fist“ und „Metal Nation“

Fazit :

Selten hat mich eine Scheibe so begeistert wie der zweite Wurf von KISSIN DYNAMITE. „Addicted to Metal“ übertrifft den schon erstklassigen Vorgänger noch. Alles wirkt etwas kompakter und eingängiger. Natürlich werden jetzt wieder die Nörgler auf den Plan treten und sagen „ Alles schon da gewesen“. Klar die Jungs haben ihre Einflüsse (Hammerfall, Iron Maiden und ein Schuss AC/DC) und so hören sich auch die Songs an. Aber hey wenn etwas so gut gemacht ist und so super klingt dann stört mich auch nicht die fehlende Innovation.
Jungs, der Daumen geht ganz steil nach oben. Super Scheibe!
Kaufen, kaufen, kaufen sag ich da nur!

Trackliste:

01. Addicted to Metal
02. Run for your Life
03. Supersonic Killer
04. High enough
05. Love me hate me
06. Hysteria
07. All against all
08. In the name of the Iron Fist
09. Assassins of Love
10. Why can’t you hear me?
11. We want more
12. Metal Nation

Julian
 

kissin dynamite - steel of swabia
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Band: Kissin´ Dynamite
Album: Steel Of Swabia
Spielzeit: 45:04 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Capitol/EMI
Homepage: www.kissindynamite.de oder www.myspace.com/kissindynamiterocks
Wertung: 9 von 10
Wer zum Teufel ist KISSIN´DYNAMITE? Nie gehört, werden sich die meisten hier denken. Dass sich das aber schleunigst ändern sollte, soviel kann ich Euch schon mal im Voraus empfehlen. Denn mit dem Schwaben-Fünfer hat sich die EMI ein ganz heißes Eisen geschnappt. In der heutigen Zeit ist es ja sowieso eine kleine Sensation, als „klassische“ Metal-/Hardrockband einen Deal beim Branchenriesen zu ergattern. Aber wer schon einmal das Vergnügen hatte, die Band live zu erleben, weiß, warum dem so ist. Jetzt steht nach einigen Verzögerungen das erste Langeisen in den Regalen. Ein ganzes Dutzend Songs hat es auf den Erstling geschafft und Titel wie „My Religion (is Rock´n Roll)“, „Ready Steady Thunder“ oder „I Hate Hip Hop“ sollten auf den ersten Blick die Marschrichtung vorgeben. Bodenständiger, hochmelodischer und ehrlicher Metal/Hardrock steht auf dem Programm, und das eine ganze dreiviertel Stunde lang. Was ich jetzt fast vergessen hätte ist die schier unglaubliche Tatsache, dass sämtliche Bandmitglieder noch nicht mal volljährig sind. Viele werden sich jetzt ungläubig die Augen reiben oder an dieser Stelle nicht mehr weiter lesen wollen, aber das solltet Ihr unbedingt tun, denn sonst entgeht Euch ein echt heißes Scheibchen. Schon als ich die ersten Songfetzen bei myspace angehört habe, wusste ich, das hier kann ne coole Sache werden, was aber das fertige Album bietet, hätte ich nicht erwartet. „Steel Of Swabia“ ist Stoff vom Feinsten mit jeder Menge potenzieller Hits an Bord. „Let´s Get Freaky“ (übrigens der offizielle IDM-Rennsong), „Out In The Rain“, der Titeltrack oder „Only The Good Die Young“ sollten nur einige Beispiele sein, eigentlich ist fast die ganze CD ein einziger Anspieltipp. Stilistisch bewegt man sich in einem recht breiten Spektrum irgendwo zwischen EDGUY und AC/DC. Außerdem schimmern von Zeit zu Zeit auch andere Vorbilder wie IRON MAIDEN oder MANOWAR durch. Sänger Johannes Braun (übrigens der Starsearch-Finalist von 2004) hat eine markante Stimme mit hohem Wiedererkennungswert und ist mit seinen gerade mal 17 Jahren äußerst professionell, was auch auf die restliche Band zutrifft, die bei Weitem nicht nur weiß, wie herum man die Gitarre zu halten hat. Kein Wunder, denn die Jungs sind schon seit ca. 7 Jahren am rumprobieren (weitere interessante Infos zur Bandgeschichte übrigens im Interview und im Konzertbericht an anderer Stelle). Die Qualität der Songs haut mich genauso vom Hocker wie die Performance und die Tatsache, wer hier am Werk ist. Sichert Euch also unbedingt das schmucke Digipack für die heimische Sammlung, ich versichere Euch, das Teil läuft auf Dauerrotation. Für mich jetzt schon DER Newcomer 2008 und vor allem eine junge, extrem talentierte Band, die ernst genommen werden will, und das solltet Ihr auch tun. All Hail To „Steel Of Swabia“.
Stefan

 

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