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Band: Kissin´ Dynamite Album: Steel Of Swabia Spielzeit: 45:04 min. Plattenfirma/Vertrieb: Capitol/EMI Homepage: www.kissindynamite.de oder www.myspace.com/kissindynamiterocks Wertung: 9 von 10 Wer zum Teufel ist KISSIN´DYNAMITE? Nie gehört, werden sich die meisten hier denken. Dass sich das aber schleunigst ändern sollte, soviel kann ich Euch schon mal im Voraus empfehlen. Denn mit dem Schwaben-Fünfer hat sich die EMI ein ganz heißes Eisen geschnappt. In der heutigen Zeit ist es ja sowieso eine kleine Sensation, als „klassische“ Metal-/Hardrockband einen Deal beim Branchenriesen zu ergattern. Aber wer schon einmal das Vergnügen hatte, die Band live zu erleben, weiß, warum dem so ist. Jetzt steht nach einigen Verzögerungen das erste Langeisen in den Regalen. Ein ganzes Dutzend Songs hat es auf den Erstling geschafft und Titel wie „My Religion (is Rock´n Roll)“, „Ready Steady Thunder“ oder „I Hate Hip Hop“ sollten auf den ersten Blick die Marschrichtung vorgeben. Bodenständiger, hochmelodischer und ehrlicher Metal/Hardrock steht auf dem Programm, und das eine ganze dreiviertel Stunde lang. Was ich jetzt fast vergessen hätte ist die schier unglaubliche Tatsache, dass sämtliche Bandmitglieder noch nicht mal volljährig sind. Viele werden sich jetzt ungläubig die Augen reiben oder an dieser Stelle nicht mehr weiter lesen wollen, aber das solltet Ihr unbedingt tun, denn sonst entgeht Euch ein echt heißes Scheibchen. Schon als ich die ersten Songfetzen bei myspace angehört habe, wusste ich, das hier kann ne coole Sache werden, was aber das fertige Album bietet, hätte ich nicht erwartet. „Steel Of Swabia“ ist Stoff vom Feinsten mit jeder Menge potenzieller Hits an Bord. „Let´s Get Freaky“ (übrigens der offizielle IDM-Rennsong), „Out In The Rain“, der Titeltrack oder „Only The Good Die Young“ sollten nur einige Beispiele sein, eigentlich ist fast die ganze CD ein einziger Anspieltipp. Stilistisch bewegt man sich in einem recht breiten Spektrum irgendwo zwischen EDGUY und AC/DC. Außerdem schimmern von Zeit zu Zeit auch andere Vorbilder wie IRON MAIDEN oder MANOWAR durch. Sänger Johannes Braun (übrigens der Starsearch-Finalist von 2004) hat eine markante Stimme mit hohem Wiedererkennungswert und ist mit seinen gerade mal 17 Jahren äußerst professionell, was auch auf die restliche Band zutrifft, die bei Weitem nicht nur weiß, wie herum man die Gitarre zu halten hat. Kein Wunder, denn die Jungs sind schon seit ca. 7 Jahren am rumprobieren (weitere interessante Infos zur Bandgeschichte übrigens im Interview und im Konzertbericht an anderer Stelle). Die Qualität der Songs haut mich genauso vom Hocker wie die Performance und die Tatsache, wer hier am Werk ist. Sichert Euch also unbedingt das schmucke Digipack für die heimische Sammlung, ich versichere Euch, das Teil läuft auf Dauerrotation. Für mich jetzt schon DER Newcomer 2008 und vor allem eine junge, extrem talentierte Band, die ernst genommen werden will, und das solltet Ihr auch tun. All Hail To „Steel Of Swabia“. Stefan
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