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Band: Kings Of Leon Album: Come Around Sundown Spielzeit: 48:23 min. Plattenfirma/Vertrieb: Sony Music Homepage: www.kingsofleon.com Wertung: 10 von 10 Ja, auch wir auf Rockingboy.de besprechen mal einen angesagten Megaseller Act. Besonders gerne, wenn die Qualität entsprechend hoch ist, wie beim neuen Meisterwerk der KINGS OF LEON. Ja, ich möchte es gleich am Anfang verraten. „Come Around Sundown“ ist ein geniales Album geworden, dass durch seine Stilvielfalt, sein überragendes Songwriting und dem Können der beteiligten Musiker zu einem wahren Ohrenschmaus gerät. Während sich „The End“ langsam Instrument für Instrument aufbaut, ehe Sänger Caleb Followill mit seinen Brüdern richtig loslegt, ist das folgende „Radioactive“ die perfekte Wahl für die erste Single. So nah an U2 waren die KINGS bisher noch nicht. „Pyro“ punktet mit einer getragenen wunderschönen Melodieführung und melancholischen Momenten. Bei „Mary“ fühle ich mich an alte BEACH BOYS und Konsorten erinnert. Eine herrliche Reminiszenz an die 60er Jahre ist hier gelungen. Doch was dann mit „The Face“ auf uns Hörer wartet, ist schlicht und ergreifend der beste Song des Jahres 2010. So muss gute Musik klingen. Bei den KINGS merkt man, dass mit Southern Rock, Blues und Alternative Rock die richtigen Wurzeln vorhanden sind, aus denen ein Baum und seine Blätter wachsen, die bis zum Horizont reichen. Bei den dreizehn Stücken ist nicht eines dabei, welches mich langweilt oder nicht völlig begeistert. „Come Around Sundown“ ist perfekte Begleitmusik zu einem schönen Herbsttag geworden, leicht melancholisch, denn der nahende Winter bringt kürzere Tage mit sich und doch so farbenprächtig wie die Blätter, die gerade zum Boden schweben. Das bluesigere „Back Down South“ beleuchtet kurz die Herkunft der Brüder, „No Money“ rockt wieder voll ab und dürfte sich aber rein von der Aussage längst erledigt haben. Mit solch einem tollen Album im Gepäck sollte auch der absolute Durchbruch in Deutschland zu schaffen sein. Markus
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