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Vier Londoner Jungs haben sich zusammen getan, um ihren großen Vorbildern MACHINE HEAD nach zu eifern, nannten sich KILLERIX und legen nun mit "Bridge Of Disorder" ihr Debüt vor. New Metal ist also angesagt. Und den haben die Briten durchaus drauf. Schon der Opener "Beckoning" bollert ganz gut aus den Boxen. Nur von der so hoch gelobten tollen Produktion ist nicht viel zu entdecken. Da fehlt Druck! Wo ist der Bass? Und die 2. Gitarre? Also um im New Metal Bereich zu bestehen, braucht es da doch ein wenig mehr Power. KILLERFIX sollten sich mal die letzte TRIVIUM Scheibe anhören, so hat eine wuchtige Produktion zu klingen. Dann würde auch ein fieser Midtempo Track wie "My Kingdom" tatsächlich bedrohlich wirken, so ist mir das ganze zu glatt. Vom Songwriting her gibt es nicht viel zu meckern, sie schaffen es richtig gut, nachdenkliche ruhige Momente mit dann wieder mächtigen Gitarrenwänden zu kreieren. Neben "My Kingdomn" sei da noch der Titeltrack "Bridge Of Disorder" als Anspieltipp genannt, welches mit einem richtig geilen Refrain zusätzlich Punkte sammeln kann. Das abschließende "Deaf Nation" ist eine ungewöhnliche Ballade, bei der Sänger Craig Wilson sich an ein Duett mit der Country! Sängerin Rosalie Deighton wagt. Und dieses Experiment kann man als gelungen bezeichnen. Endlich höre ich mal wieder was, was mich aufhorchen lässt und aus dem vielen Einheitsbrei heraus sticht. Für ein Debüt ist "Bridge Of Disorder" also ganz ordentlich geworden, hier und da ist noch Feintuning nötig, aber Talent haben KILLERFIX jedenfalls. Ich bin gespannt, was uns die Londoner als nächstes servieren.
Markus
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