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Band: Killcode Album: To Die For Spielzeit: 22:36 min Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion Homepage: www.myspace.com/killcode Wertung: 8,5 Da bin ich bei myspace doch mal glatt über eine verdammt geile Band gestolpert. KILLCODE kommen aus New York und bieten modernen Metal/Rock mit dem gewissen etwas. Mit wem kann ich sie vergleichen? Gerade bei einer völlig unbekannten Band sollte dies doch einen Anhaltspunkt geben. Tja, Bisschen MEGADETH, ein Hauch KORN, die Coolness der Obersleazer MÖTLEY CRÜE und eine ordentliche Portion dreckiger Rock N Roll!!! Der Opener „L.I.T.A.“ ist ein halbes Thrash Metal Monster mit Mördergroove, geilen Riffs und absolut coolen Melodien. Heftig geiler Einstieg. Besonders der Bass drückt bei entsprechender Lautstärke in die Magengrube, dass es eine wahre Freude ist. Das folgende „Truce“ könnte auch von METALLICA oder eben MEGADETH stammen, allerdings mit einem kleinen Alternative-Einschlag. Das Songwriting ist dabei wirklich der Hammer! Auch das Gitarrensolo rockt ohne Ende. Die Ballade „Something Better“ wurde schon von einem Schreiberling-Kollegen mit BON JOVI verglichen und so verkehrt ist dieser Vergleich auch nicht. Doch was dann mit „6 A.M. Again“ aus den Boxen dröhnt ist ein Megahit! Normalerweise sollte man mit einem solchen Vorschlaghammer die Billboard-Charts ganz nach oben stürmen oder zumindest die Rock-Charts kräftig aufmischen. Stellt euch einen Bastard aus METALLICA, MOTÖRHEAD und den LA GUNS vor und ihr wisst, was ich meine. Kaum sind die 3 ½ Minuten vergangen, landet mein Finger wie von selbst auf der Repeat-Taste. Bei „Broken Heel“ dominieren wieder moderne Riffs, die sich in einem sehr melodischen Refrain dann etwas zurückhalten. Auch diesen Song kann man sich gerne dutzende Male hintereinander anhören, man findet immer wieder etwas neues. „Goes Down Easy“ rundet dann eine EP ab, die ganz schnell den Weg in eure Player finden sollte. Und warum Plattenfirma untalentierte Möchtegernmusiker unter Vertrag nehmen, dieses Rohjuwel allerdings (bisher) links liegen lassen, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Surft auf die myspace-Seite der Jungs, hört rein und rockt, bis der Arzt kommt. Geil, geil, geil!!!!
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