Schwein schwarz copy klein
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Band: Kidd Havok
Album: Roll The Dice
Spielzeit: 44:52 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Suncity Records
Vergleichbare Bands: L.A. Guns, Enuff Z Nuff
Wertung: 7
Direkt von Down Under flatterte hier eine CD auf meinen Tisch, von der man meinen könnte, sie stamme aus L.A. in den 80ern. Denn genau diesen Sound fabrizieren KIDD HAVOK. Ein bisschen L.A. GUNS, ein wenig ENUFF Z NUFF, aber immer mitten auf dem Sunset Boulevard. Der Opener „Too Sad“ ist da so richtig gut geworden. Coole Gitarren, ein knackiger Refrain. So soll es doch sein. Lediglich Sänger Johnny B. kann nicht voll überzeugen. Dazu ist sein Stimmchen nicht ausdrucksstark genug. Das bleibt aber auch fast das einzige Manko auf der Platte. „Candy Store“ ist Party pur mit einem richtig doofen Text. Macht richtig Laune. Weitere Highlights sind „Lady Luck“ und „Entertainment 4 Tonight“. Hier lebt der Hairspray-Rock wieder Warum allerdings der letzte Track ein fast 4-minütiges Gitarrensolo von Gitarrist Scot Marcs sein muss, ist mir völlig schleierhaft. Das ist total überflüssig und nervend. Noch dazu, da Scot auch auf den anderen 10 Tracks sich solotechnisch austoben konnte. Diesen Egotrip hätte er sich sparen können. Da zappe ich lieber wieder auf „Cold Sweat“ und lass die guten alten 80er neu aufleben.

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