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Band: KICKHUNTER Album: All In Spielzeit:54:12 min Plattenfirma: AFM Records Veröffentlichung: 23.07.2010 Homepage: www.kickhunter.com Wertung: 7,5 von 10 Die Band KICKHUNTER wurde im Jahre 2003 von Bandleader und Gitarrist Stefan Aurel ins Leben gerufen. Man ging auf große Deutschlandtour mit DEEP PURPLE und LYNYRD SKYNYRD und erspielte sich einen Ruf als Deutschlands Southern Rock Band Nummer 1. Die Mannen und Frauen von KICKHUNTER frönen also einer Mischung aus Classic Hard Rock und Southern Rock der Marke MOLLY HATCHET oder auch schon den genannten LYNYRD SKYNYRD. Demzufolge ist die gesamte Bandmannschaft auch nicht gerade klein. Sie besteht aus, dem bekanntesten Mitglied, Markus Großkopf (HELLOWEEN Bass), Rollie Feldmann (Gitarre), Karsten Kreppert (Schlagzeug), Stefan Aurel (Gitarre), Ansas Strehlow (Hammond Orgel), Jörg "JC" Wesenberg (Gesang), Melanie Black (Gesang) und Ela (Background Gesang). Auf ihrem dritten, mir nun vorliegenden Album, “All In“, gibt es auch noch ein paar bekannte Gaststars. MASTERPLAN Keyboarder Axel Mackenrott und MASTERPLAN Bassist Jan S. Eckert, sowie ACCEPT Gitarrist Hermann Frank. Dazu, wie auf den Vorgänger Scheiben, KICKHUNTER “Ehrenmitglied” und Tastenkönig Pascal Kravetz (PETER MAFFAY, JOE COCKER) an der Hammond B3 Orgel und dem Piano. Bevor wir zum musikalischen kommen, bleibt mir nur noch darauf hinzuweisen, dass es zum Album zwei Videos geben wird, die man auf der Bandhomepage bestaunen kann. So nun aber genug Vorgeplänkel ab geht’s mit den Songs. Mit „Mine All Mine“ eröffnet ein treibender und riffbetonter Track die Platte. Im Midtempobereich gehalten groovt der Opener sehr gut in den Gehörgang des geneigten Hörers. Sänger Jörg wird beim Chorus schön von den Sängerinnen im Backround unterstützt und zum Ende hin hat auch die Hammond Orgel einen kleinen Auftritt. Guter Opener der noch nicht zuviel verrät, aber Lust auf mehr macht. Nun folgt mit „Revolution“ einer der Videosongs. Dieser geht ein wenig schneller zu Werke als der Opener und wird auch von Anfang an stark von der Orgel begleitet. Die schnellen Bassspuren sind auch noch zu erwähnen, die hier hervorstechen. Armer Markus . Ein feiner schneller Rocker der einem sofort in die Füße geht. Bei „Another Tear“ eröffnet eine Orgel/Keyboard Kombination den Song, bevor die anderen Instrumente dazu kommen. Es entwickelt sich ein schöner Midtemposong der wieder sehr gut ins Ohr geht. Jörg’s Gesang ist hier am Anfang ein wenig spezieller. Lasst euch einfach überraschen. Meiner Meinung nach hat die Nummer eine ganz eigene Atmosphäre, die, wie ich finde, ihr sehr gut zu Gesicht steht. An 5. Stelle erwartet uns mit „All In“ der Titelsong. Dieser ist aber einfach eine instrumentale Einleitung zum nachfolgenden „Shy Shy Shy“. Beides ist mit einem wunderbar klingenden Barpiano hinterlegt, welches richtig gut passt und den beiden Stücken eine ganz eigene Note gibt. Mit klasse Riffs und Chorus ausgestattet, überzeugt „Shy Shy Shy“ auf Anhieb. Nun folgt ein Cover des bekannten VICTORY Hits „Check’s in the Mail“, bei dem auch der VICTORY Gitarrist Hermann Frank seinen Gastbeitrag leistet. Der Song sollte natürlich jedem Rocker bekannt sein, wenn nicht, schämt euch! Der Gesang wird hier von einer weiblichen Sängerin übernommen. Um wen es sich genau handelt, erschließt sich mir leider aufgrund des fehlenden Booklets nicht. Ein weiteres Coverstück erwartet uns mit „Call Me“, welches im Original von BLONDIE stammt. Ich bin kein besonderer Fan von BLONDIE, deswegen kann ich schwer vergleichen. Hört sich aber recht ordentlich an.
Anspieltipps:
Diesmal geben ich euch „Revolution“, „Another Tear“ und „Shy Shy Shy“ zum anchecken mit auf den Weg.
Fazit :
Mit KICKHUNTER hatte ich bislang nicht allzu viel zu tun. Umso interessanter war es für mich was mich hier erwartet. Enttäuscht haben mich die Jungs nicht. Hier wird einem guter alter Classic Rock gewürzt mit ein paar Southern Rock Elementen geboten. Die Stimme von Sänger Jörg passt hier wie die Faust aufs Auge und die üblichen Instrumentalisten verstehen logischerweise ihr Handwerk. Für genug Abwechslung ist mit den sehr unterschiedlichen Songs auch gesorgt. Allerdings hätte ich mir für die zwei Coversongs doch zwei eigene Songs mehr, vielleicht vom Schlage meiner Anspieltipps erhofft. Dann wäre die Bewertung höher ausgefallen. So bleiben unterm Strich gute 7,5 Punkte, die man sich ja aber auch erst mal erspielen muss und eine Empfehlung für Fans von gut gemachten Classic Rock und natürlich den reichlich vorhandenen KICKHUNTER Fans.
Trackliste:
01. Mine All Mine 02. Revolution 03. Another Tear 04. Feels Like Home 05. All In 06. Shy Shy Shy 07. Check's In The Mail 08. Boogie Town 09. Deep In My Heart 10. Call Me 11. Ocean
Julian
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