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Band: Khymera Album: The Greatest Wonder Spielzeit: 57:16 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records Homepage: www.danieleliverani.com oder www.myspace.com/khymeraband Wertung: 9 von 10 Als ich mich vor einiger Zeit mit meinem total versleazten Kumpel Stefan wieder mal über die neuesten musikalischen Drogen unterhalten habe, kam natürlich auch KHYMERA´S dritter Streich „ The Greatest Wonder „ ins Gespräch. Stefans lapidarer Kommentar war ein „geht so, ist so eine 6 Punkte Scheibe“. Ein lauter Protest meinerseits und ein Rezensierungsverbot für Stefan war die logische Folge. Denn meiner Ansicht nach ist der Silberling eine AOR-Perle wie man sie heutzutage leider nicht so häufig in die Finger bekommt. Das Studioprojekt um Pink Cream Basser Dennis Ward, der wieder eine sehr gute Gesangsleistung hingelegt hat, und Keyborder Daniele Liverani (Genius) bietet alles, was das Melodicrock Herz begehrt. Die von den Brüdern Tom und James Martin verfassten Songs lassen den Gutelaunefaktor sprunghaft ansteigen. Wenn ich bei Liedern wie „Beautiful Life“, „ Burn Out„ oder dem genialen Titelsong die Augen schließe sehe ich mich in einem Cabrio voller Mädels....... Aber lassen wir das!!! „ Since You Went Away“ und „ Fight For Yesterday „ werden untermalt von atmosphärischen Keyboards, während „No Sacrafice“ gewisse Parallelen zu den neuen House of Lords und Ted Poley Silberlingen aufweist., die das Talent der Martin Brüder übrigens auch schon für sich in Anspruch genommen haben. Den Vogel schießen für mich die beiden getragenen Midtemposongs „If I Can´t Be“ und „Love Will Find You“ ab. Da werden AOR Träume wahr und es sollte schon mal Feinripp zum wechseln bereit liegen. Aber eigentlich halten alle Stücke den hohen Standard und jeder, der irgendwie auf melodische Rockmusik steht MUSS sich dieses Schmankerl zulegen. Einziger Kritikpunkt könnte für manche sein das alle Songs nach dem gleichen Strickmuster aufgebaut sind. Aber genau deswegen läuft die Scheibe für mich wie aus einem Guss sauber durch. Und da Stefan zu seinem Glück ab und zu gezwungen werden will, wird er jetzt auf einen Stuhl gebunden, vor seinen CD-Player gestellt und dann „darf“ er ein paar Runden KHYMERA hören. JK
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