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Band: Keel Album: Streets Of Rock & Roll Spielzeit: 50:20 min Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers/Soulfood Homepage: www.keelband.com VÖ: 29.01.2010 Wertung: 8,5 Und wieder meldet sich eine 80er Jahre Hardrock Band zurück im Business. Lange hat man nichts mehr von Namensgeber Ron KEEL und seinne Mannen gehört. Zum 25-jährigen Jubiläum lassen sie es 2010 aber endlich wieder ordentlich krachen. Zum einen mit einer Neuauflage ihres Klassikers „The Right To Rock“, die sich allerdings nur durch 1 Remix von „Easier Said Than Done“ und einer Neuaufnahme von „The Right To Rock“ auszeichnet. Besitzer des Originals müssen die Neuauflage nicht unbedingt in ihre Sammlung einreihen. Allerdings merkt man bei der Neuaufnahme den gewaltigen Unterschied zwischen KEEL anno 1985 und KEEL heute. Damals war es rohe Urgewalt, die den amerikanischen Hardrock der Jungs auszeichnete, heute findet man viel mehr Blues-Einflüsse und eine leichte ACDC Schlagseite hat sich den Songs ebenfalls dazu gesellt. Sie klingen viel gemäßigter, was aber auch im positiven Sinn zu verstehen ist, denn „Come Hell Or High Water“ könnte durchaus auch von MOLLY HATCHET stammen. Ron meldet sich mit seiner Reibeisenstimme um mindestens eine Oktave tiefer zurück und gibt den Songs damit die notwendige Power. Die glasklare Produktion und tollen Chöre machen das Album zu einem ersten Highlight im Jahre 2010. „Push & Pull“ driftet sogar kurz in AOR Gefilde ab, begeistert mich aber mit tollen Melodien und einem irren Refrain. „Does Anybody Believe“ ist dann wieder eine typische 80er Jahre Ballade, die mich nicht nur auf Grund des Textes an KANE SINNERs „Does Anybody Really Fall In Love Anymore“ erinnert, allerdings auf das Wesentliche reduziert. Richtig klasse. Spätestens bei „Gimme That“ sollten jeder Hardrock Fan überzeugt sein und schleunigst ins nächste Geschäft oder den i-tunes Store im Netz düsen und sich „Streets Of Rock & Roll“ kaufen. Ein tolles Album, das zwar mit den Anfängen nicht mehr viel am Hut hat, doch mit geilen Riffs, klasse Melodien und richtig coolen Songs 2010 einfach mächtig einläutet.
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