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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Ohne Wertung

Da ist er wieder, „The Norse God of Metal“ Jorn Lande. Kein Jahr vergeht, indem uns der blonde Hühne aus dem hohen Norden nicht in irgendeiner Form begegnet. Sei es in einem seiner vielen Projekte in denen er schon mitgesungen hat (AVANTASIA, ALLEN LANDE, BEYOND TWILIGHT), in einer der vielen Bands wo er schon aktiv war (MILLENIUM, ARKAND, MASTERPLAN) oder halt in Form seiner eigenen Band JORN. Genau letztere ist dieses Mal wieder an der Reihe etwas Neues auf dem Markt zu werfen. Diese Neue ist der Mitschnitt seines Konzertes auf dem altehrwürdigen Sweden Rock Festival, welches nun mit dem Namen „Live in Black“ auf uns losgelassen wird. Ich glaube eine weitere, tiefere Vorstellung von Jorn Lande hieße Eulen nach Athen zu tragen (welch Phrase : - ) ), jeder der diesen Mann nicht kennt, hat definitiv die letzten Jahre verschlafen! Kurz möchte ich euch noch seine Livemannschaft vorstellen. Da wären Tore Moren (Gitarre), Tor Erik Myhre (Gitarre), Nic Angileri (Bass) und Willy Bendiksen (Schlagzeug).
Viel mehr gibt es glaube ich auch nicht an Grundinfos zu sagen, wenden wir uns nun also dem großen Musikpaket zu, welches JORN für uns geschnürt hat.
Die Frage ist hier nur, was soll man eigentlich zu den bestimmt unlängst bekannten Stücken sagen? Das musikalische Paket ließt sich wie ein Who is Who der bisherigen Werke von Jorn Lande. Darunter z.B. solche göttlichen Werke wie „Stormcrow“, „We brought the Angels down“, “War of the World“ oder „Spirit Black“. Ich denke dazu muss ich nicht mehr großartig Worte verlieren.
Nach der letzten Live Scheibe „Live in America“ hat sich ja auch noch einiges getan im Portfolio des blonden Sängers, so dass beim aktuellen Live Output das Hauptaugenmerk auch auf den letzen Alben wie z.B. „Spirit Black“ liegt.
Aber wie schon gesagt auch alte Klassiker kommen zum Zuge.
Erwähnen muss man auf jeden Fall noch die Sanges und Spielfreude der gesamten Mannschaft, sowie die gut eingefangene Liveatmosphäre. Für die Menschen auf diesen Planeten die JORN noch nicht live sehen konnte, eine wirklich gute Möglichkeit herauszufinden welche Qualität uns der Gute auch live bringt.
Absolut verzichtbar sind auf jeden Fall die beiden Gitarrensolos und das Schlagzeugsolo. Anstatt dessen hätte man noch den einen oder anderen Klassiker mehr auf die Scheiben bannen können, genug Material ist ja vorhanden. Aber gut die Instrumentalisten wollen sich ja von ihrer besten Seite zeigen und auch mal im Vordergrund stehen : - ).
Na sei es wie es ist, die beiden Scheiben sind auch so aussagekräftig genug!

Anspieltipps:
Bei einer Livescheibe erübrigen sich die Anspieltips. Es gibt hier nur Hits, von vorne bis hinten hörbar und somit als Ganzen zu empfehlen.

Fazit :
Wie schon gesagt bei einer Livescheibe erübrigt sich eigentlich die Songbewertung. Hier sind wir absolut im grünen Bereich. Hit reit sich an Hit, die Band rum um Jorn Lande zeigt Spielfreude und das Publikum geht gut mit. Soweit also alles in Butter! Was ein bisschen stört sind wie gesagt die Solo’s, da sie das Ganze nur unnötig aufblähen. Für JORN Freaks und Die Hard Fans ist „Live in Black“ natürlich eine absolute Pflichtanschaffung. Alle anderen sollten einfach mal selbst reinhören und entscheiden ob das Geld in der neuen Scheibe gut angelegt ist.
Ich für meinen Teil muss aber sagen, das es mir mittlerweile zu viele JORN Veröffentlichungen in zu kurzen Abständen sind. Quasi also ein JORN Overkill : - ). Manchmal ist weniger halt doch mehr.
Ach ja, diese Doppel CD ist ja eigentlich nur das Beiwerk zur eigentlichen „Live in Black“ DVD. Davon gab es leider kein Promoexemplar. Ich schätze aber mal das dieses ihr Geld mehr als Wert sein wird, ist Jorn Lande bildlich noch besser und zusätzlich noch ein absoluter Entertainer.

Julian

Ohne Wertung

Ronnie James Dio, der leider viel zu früh von uns gegangen ist, ist bzw. war einer der besten und am meisten geachtetsten Rock und Metal Sänger auf diesem Planeten! Seine Stimme und seinen Gesang hat man unter tausend anderen wiedererkannt und es war immer wieder bemerkenswert was der kleine Mann aus sich herausholte. Lange vor seinem viel zu frühen Tod entschloss sich ein weiterer genialer Metal Sänger dazu das Werk von Ronnies James Dio inform eines Tribute Albums zu würdigen. Dieser Sänger ist kein geringerer als Jorn Lande, bekannt für seine teilweise überirdischen Leistungen auf seinen Soloscheiben von JORN oder bei seinen vielen weiteren Projekten und Bandangagements wie z.B. MASTERPLAN, AVANTASIA oder auch RUSSEL/LANDE. Das mir nun vorliegende Tribute Album mit dem logischen Titel „Dio“ war wie gesagt schon eine ganze Zeit geplant und bekommt jetzt leider durch den plötzlichen und tragischen Tod von Dio einen etwas faden Beigeschmack. Ich weiß aber aus einer guten Quelle dass es der größte Wunsch von Jorn gewesen ist, dieses Album Dio einmal vorzuspielen. Leider bleibt dieser Wunsch jetzt unerfüllt.
Also keine Spur von solchen Gedanken „Bereicherung an einer Tragödie“ oder so. Dieses Album wurde von einem glühenden Fan und Verehrer geschrieben und das merkt man ihm auch an.
Wenden wir uns also dem Album zu und schauen wir mal was Jorn uns hier präsentiert und vor allem wie er die Songs von Dio umsetzt.
Der erste Song, der von Jorn selbst stammt ist, wie man unschwer erkennt, nur für Dio selbst geschrieben worden und ist quasi die Verneigung vor diesem großen, kleinen Gesangstalent. Logischerweise heißt der Song „Song for Ronnie James“.
Ruhig und ausdrucksstark geht es mit sanften Klängen und den ruhigen Gesang von Jorn Lande los. Dann setzen die Gitarren ein und der Song dreht sich rhythmisch zu einem schweren stampfenden Monster. Gesanglich sind wir hier absolut am Limit. Jorn singt hier vielleicht sein bestes Stück und gibt hier wirklich alles. Klasse Song und genau das Richtige um so ein Ausnahmegesangstalent wie Ronnie James Dio zu würdigen.
Die restliche Scheibe besteht nur aus Coversongs, die ja jedem Metaller bereits bekannt sein sollten. Wenn nicht, schämt euch. Das ist Metalgrundwissen.
Ein paar für mich heraus stechende werde ich hier kurz erwähnen. Da wäre z.B. „Invisible“, welches richtig coole Riffs und klasse Gesangslinien hat. Oder das flotte „Push“ welches einen einfach mitreißen muss. Schön aggressiver und ausdrucksstarke Gesang von Jorn. Für mich richtig gut umgesetzt und eines der Coverhighlights. Mit „Don’t talk to strangers“ hat sich Jorn Lande an ein Meisterwerk ran gewagt und ich muss sagen die Umsetzung ist ihm gut gelungen. Alles in einem etwas neueren Gewand, welches aber nie seine Wurzeln verleugnet. Was gibt es noch zu nennen?
Die Abschlusstracks „Kill the King“ und „Straight through the Heart“, welches uns in einer Live Version dargeboten wird.
„Kill the King“ ist ja einer der schnelleren Songs von Ronnie James Dio. Hier merkt man das Jorn’s Stimme auch damit gut zu Recht kommt und nicht umsonst bei MASTERPLAN in Lohn und Brot steht. Die Live Version kommt richtig gut und authentisch rüber. Finde ich persönlich als Abschluss richtig gut gewählt. Ein würdiges Ende, eines guten Coveralbums.

Anspieltipps:
Von den Coversongs her natürlich alle, da alle richtig große Hits sind. Eine persönliche Vorliebe habe ich aber für „Song for Ronnie James“, „Push“ und „Don’t talk to Strangers entwickelt.

Fazit :
Auf die Notwendigkeit oder den Zeitpunkt dieses Coveralbums gehe ich hier nicht großartig ein. Dazu gibt es schon so viele Meinungen und das hat nichts mit dem musikalischen zu tun. Vom musikalischen her, ist hier nämlich alles im goldenen Bereich. Die Coversongs sind zwar fast original getreu nachgespielt, jedoch entwickeln sie doch durch die andere stimmliche Lage von Jorn und seiner gesanglichen Interpretation einen ganz eigenen Charakter. Natürlich sind Tribut oder Coveralben nicht jedermanns Geschmack das ist klar. Jeder muss hier für sich entscheiden ob er sein Geld dafür ausgibt. Mir gefällt das Album und ich finde es eine mehr als gute Würdigung für das musikalische Lebenswerk von Ronnie James Dio.
Julian

Ohne Wertung

JORN LANDE ist ein Arbeitstier, soviel steht fest. Dass seine Arbeit aber auch noch äußerst schön anzuhören ist, das ist ein Umstand, den er auch seinem Ehrgeiz und seinem Fleiß zu verdanken hat. Im Moment gibt es wohl kaum Sänger wie ihn, Sänger die eine so einzigartige Stimme mitbringen und gleichzeitig auch vorzügliche Songs schreiben können. Jetzt steht mit „Dukebox“ ein Überblick seiner Solokarriere in den Läden. Bisher hat er als JORN 9 Scheiben veröffentlicht, daraus eine 16 Songs umfassende Best Of zu schneidern, dürfte für den Meister selbst (er hat diesen Silberling selbst zusammengestellt) keine leichte Aufgabe gewesen sein. Und auch in Sachen Zeitmanagement geht es recht eng zu im JORNschen Kalender. Denn der letzte Streich „Spirit Black (von dem übrigens nichts auf diesem Rundling enthalten ist) ist gerade mal knapp 3 Monate auf dem Markt. Wer weiß, was der Norweger noch so alles in petto hat. Wie immer gilt: Über Sinn oder Unsinn einer Best Of müsst Ihr selber urteilen, unlängst gab es ja mit „The Gahering“ 2007 auch schon eine Compilation, die zwar auch Stücke aus anderen Schaffensbereichen (z.B. MILLENIUM) enthielt. Die Songs auf „Dukebox“ sind über jeden Zweifel erhaben, auch wenn ich vielleicht noch ein paar andere Nummern gewählt hätte. Wer bisher noch keine Scheiben des Sangesgottes in der Sammlung hatte, für den ist „Dukebox“ ein hübscher Einstieg, für alle Komplettisten ist diese Best Of eher uninteressant, da etwaige Kaufanreize wie rare Stücke o.ä. komplett fehlen. Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass JORN jetzt wieder zum MASTERPLAN-Lager gehört, im Moment arbeiten sie zusammen am vierten Output der Band. Soviel zum Thema Arbeitstier.
Stefan

Wertung: 9 von 10

Seit jeher ist der volle und gewaltige Sound neben des Meisters Stimme das Markenzeichen einer JORN-Platte. Das soll sich, Gott sei es gedankt, auch beim neuen Streich “Spirit Black” nicht ändern, denn die erneute Zusammenarbeit mit Tommy Hansen im Jailhouse Studio hat genau die richtigen Früchte getragen. Zum Beispiel einen Opener, der alles niederwalzt, was ihm im Weg steht. Der Titelsong “Spirit Black” ist ein eher langsamer, aber unaufhaltsamer Killer, einer der besten JORN-Songs überhaupt. Dazu kommen noch “Road Of The Cross”, “City In Between” und “World Gone Mad”, diese Songs gesellen sich auf nahezu gleichem Niveau dazu. Irgendwie habe ich sowieso das Gefühl, dass sich der Norweger von Mal zu Mal etwas steigern kann und mit der aktuellen Scheibe seine bis dato beste abliefern kann. Was bei den meisten Künstlern eine leere Floskel darstellt, ist bei JORN Wirklichkeit. Dazu kommt auch, dass JORN LANDE mit seiner eigenen Combo immer erfolgreicher und damit auch unabhängiger wird. Lag der Fokus anfangs noch auf Bands wie MASTERPLAN oder MILLENIUM, ging das “Projekt” JORN ein wenig unter. Das hat sich in den letzten Jahren enorm geändert. Und das Hauptaugenmerk der Fans liegt nach einem Album wie “Spirit Black” ganz sicher 100%ig bei JORN selbst. Selbstverständlich bräuchte man eigentlich keine Worte über das einzigartige Organ des Norwegers verlieren, aber seine außerordentliche Stimme ist und bleibt nun mal das wichtigste Erkennungsmerkmal seiner mittlerweile sieben Studioalben (plus Live- und Coverscheibe). Und wer im Alter von gut vierzig Jahren bereits auf insgesamt dreißig Alben mitgewirkt hat, der muss etwas außergewöhnliches an sich haben, in JORN´s Falle eben seine unverkennbare und kraftvolle Stimme. Also bleibt auch zu Album No.7 aus der Wikingerschmiede nur zu sagen: wer auf melodischen, kräftigen Hardrock steht, muss hier definitiv seinen Geldbeutel aufmachen und “Spirit Black” verhaften.
Stefan

JORN lib COVER

Info

Band: Jorn
Album: Live in Black
Spielzeit: 87:11 min
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 27.08.2011
Homepage: www. jornlande.com

Tracklist

CD 1:

01. Road of the Cross
02. Shadow People, Below
03. We Brought The Angels Down
04. Stormcrow
05. Spirit Black
06. The Inner Road
07. Man of the Dark

CD2:

01. Blacksong
02. Guitar Solo (Tore Moren)
03. Tungur Knivur
04. Guitar Solo (Tor Erik Myhre)
05. Rock and Roll Angel
06. Drum Solo
07. Soul of the Wind
08. Are you Ready
09. War of the World

JORN_-_Dio_artwork

Info

Band: JORN
Album: Dio
Spielzeit: 66:10 min
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 02.07.2010
Homepage: www.jornlande.com

Tracklist

01. Song For Ronnie James
02. Invisible
03. Shame On The Night
04. Push
05. Stand Up And Shout
06. Don't Talk To Strangers
07. Lord Of The Last Day
08. Night People
09. Sacred Heart
10. Sunset Superman
11. Lonely Is The Word - Letters From Earth
12. Kill The King
13. Straight Through The Heart (Live)

jorn - dukebox

Info

Band: Jorn
Album: Dukebox
Spielzeit: 76:58 min.
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records
Veröffentlichung: 28.08.09
Homepage: www.jornlande.com

Tracklist

 

jorn - spirit black

Info

Band: Jorn
Album: Spirit Black
Spielzeit: 40:33 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Veröffentlichung: 05.06.2009
Homepage: www.jornlande.com

Tracklist

 

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