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Band: JK Northrup Album: Wired In My Skin Spielzeit: 40:06 min Plattenfirma/Vertrieb: Alien Records/NL Distribution Vergleichbare Bands: XYZ, MSG Homepage: www.jknorthrup.com oder www.myspace.com/jknorthrup Wertung: 8,5 JK NORTHRUP hat mal wieder still und heimlich ein neues Sahnehäubchen abgeliefert. Und es ist sicherlich sein stärkstes Soloalbum geworden. Gut, das beginnende Instrumentalstück „Black Moon“ ist wahrscheinlich Ansichtssache, aber der folgende Titeltrack von JOHNNY EDWARDS (MONTROSE) intoniert ist Hardrock allererster Güteklasse. Anschließend haut „Big Blue Sky“ wirklich rein. Erst etwas gewöhnungsbedürftig, wird dieser kongenial von KELLY KEELING (BLUE MURDER, MSG) dargebracht und von Durchgang zu Durchgang besser. Nun wird es etwas ruhiger und mit der Ballade „The Road“, diesmal mit TERRY ILOUS (XYZ) am Mikro, überrascht uns der Meister mit einem der stärksten Kuschelrock-kompatiblen Rocksongs der letzten Jahre. Auch TED POLEY (DANGER DANGER) darf bei JK nicht fehlen und setzt seine mittlerweile unverwechselbare Stimme bei „Perfect Imperfection“ und dem abschließenden „If I Were James Taylor“ ein. Ach, und DAVID ZARAGOZA (CATEGORY 7) überrascht mit einer verdammt coolen Sangesleistung bei „Cemented Eyes“, einem etwas modernen Song. Ihr seht also, für Abwechslung ist gesorgt. Jeder einzelne der acht Songs hat seinen eigenen Charakter und ist für sich gesehen schon verdammt stark. Lediglich die drei Instrumentalstücke verleiden mir das Vergnügen etwas. Die klingen nämlich alle drei ähnlich und können nach einem anfänglichen starken Riff kaum noch überraschen. Dafür etwas Punktabzug. Wer aber ein richtig gutes Hardrockalbum sucht, kommt an „Wired In My Skin“ nicht vorbei.
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