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Kennt ihr das Gefühl, wenn da was ist was ihr wirklich klasse findet, aber irgendwas in euch sagt, da ist irgendwo ein Haken? Genau so geht es mir bei diesem Scheibchen. Kurz und knapp gesagt bin ich der Meinung, das hier ein Silberling im Player liegt der eigentlich alles hat, was Melodic-Metal bzw. Power-Metal braucht.
Der belgische Kopf Dushan Petrossi hat hier ein Werk erschaffen, welches mit Sicherheit nicht in den Regalen verstauben wird. Zumal er auch namenhafte Schützenilfe bei der Produktion bekam. Als Frontmann gibt Ex-Malmsteen Sänger Mark Boals eine wirklich ordentliche Rolle ab und durch die Hände von keinem geringeren als Dennis Ward (Pink Cream 69, Krokus) erscheint dieser Rock-Epos noch um ein paar Lumen heller.
Black as Death ist mehr als nur ein Metal-Album. Bombastrock, mit klassischen Einflüssen, Chorälen und singenden Gitarren. Und jetzt kommen wir auch zu dem eingangs erwähnten "gefühlten" Haken an der Sache. In erster Linie ist hier keiner auszumachen. Schaut man sich aber das Konzept und die Songliste an, so will ernsthaft keine Endzeitstimmung aufkommen, wie sie sich eigentlich liest. Dafür sind die Songs einfach zu ausgereift. Dramatik ja, Melodiösität auf jeden Fall, technisch sehr anspruchsvoll, aber "Schwarz wie der Tod" halte ich vom Titel her ein wenig verfehlt. Für Freunde dieses Genres möchte ich keinen Pflichtkauf ausrufen, allerdings würde in der Sammlung ein wirklich beeindruckend gutes Werk fehlen, wenn man es stehen lassen würde. Falsch kann man hier nichts machen.
Jockel
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