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Band: Invisible Idols Album: Highway Child Spielzeit: 47:19 min. Plattenfirma/Vertrieb: Eigenvertrieb Veröffentlichung: bereits veröffentlicht Homepage: www.invisibleidols.com oder www.myspace.com/invisibleidols Wertung: 7 von 10 “Highway Child” nennt sich das Debüt des britischen Trios INVISIBLE IDOLS, das seit November 2008 sein Unwesen auf der Insel treibt. Nun ist es an der Zeit, auf das europäische Festland überzusetzen und die 9 Songs ihres Erstlings auch hier zu präsentieren. Um Verwechslungen gleich im Keim zu ersticken, bei dem Titelsong handelt es sich nicht um eine Adaption des Klassikers der gleichnamigen dänischen Band (obwohl einige der Bandmitglieder bereits in Coverbands unterwegs waren) sondern um eines der Highlights, das den Rundling perfekt abschließt. Aber mal der Reihe nach: auch der Einstieg in Form von “If You Love Me” ist äußerst gelungen – ein toller AOR-Rocker, obwohl die INVISIBLE IDOLS eigentlich keine AOR Band sind, sondern einfach Hardrock machen. “Forever With Me” schaltet aber auch gleich einen Gang zurück, bevor es mit “Shed Me A Tear” wieder richtig kracht. Ein weiterer Anspieltipp wäre noch “Right Now”. Danach lassen die IDOLS etwas nach, bevor sie mit dem bereits schon erwähnten Titelstück einen tollen Schlußpunkt setzen. “Highway Child” ist sehr abwechslungsreich gehalten, nicht alle Songs treffen voll ins Schwarze, aber die meisten Kompositionen, die übrigens mit Zal Cleminson (THE SENSATIONAL ALEX HARVEY BAND, NAZARETH) entstanden sind, zeichnen ein Bild davon, dass Matt Black (vocals, git, keys), Joe Lally (bass, keys) und Damien “Damo” Campbell (drums) auf dem richtigen Weg sind. Abstriche muss man leider auch beim Sound machen, der etwas dünn daher kommt. Sänger Matt Black erinnert mich ziemlich an Michael Voss, aber das sollte eher als Kompliment gelten. Nachdem die IDOLS schon mit Bands wie H.E.A.T., JADED HEART oder CRIMES OF PASSION die Bühne geteilt haben, steht nun für 2010 eine erste Headliner-Tour durch Großbritannien an, außerdem sind weitere Festivals und Gigs in Arbeit, also einfach auf der Homepage schlau machen, wohin die Reise geht. Vielleicht ja auch mal nach Good Old Germany?! Bis dahin könnt Ihr Euch die Zeit mit “Highway Child” verkürzen. Stefan
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