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hysterica - metal war

Band: Hysterica
Album: Metal War
Spielzeit: 40:07 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Crong Records/Sound Pollution
Veröffentlichung: 26.06.2009
Homepage: www.hysterica.se oder www.myspace.com/hysterica
Wertung: 7,5
Die Amazonen sind auf dem Vormarsch, denn fünf Ladies aus dem kalten Schweden bilden diese neue Band, die sich dem Truemetal verschrieben hat. HYSTERICA sind also eine All-Girl-Band, was den Aspekt gleich ein wenig interessanter macht. Denn so viele vergleichbare Kapellen gibt es nun auch wieder nicht. Jedenfalls knattern die Mädels ordentlich los und so wie es aussieht, kann man den Albumnamen “Metal War” durchaus wörtlich nehmen. Was ich auch gleich vorneweg nehmen möchte ist, dass die Songs mit einer Wucht aus den Boxen knallen, dass es eine wahre Freude ist. HYSTERICA haben sämtliches Liedgut selbst geschrieben und die Platte auch noch selbst produziert. Nur gemixt wurde sie von Peter Tägtgren (HYPOCRISY, PAIN). Hut ab die Damen. Nach einem Demo 2006 ist das hier vorliegende Tondokument das offzizielle Debüt der Stockholmer Mädels und von diesem Demo haben es  vier von sechs Nummern auf diese Scheibe geschafft (“Louder”, “Pain In The Ass”, “Heavy Metal Man” und “The Bitch Is Back”). Auch andere Titel wie “Girls Made Of Heavy Metal” oder “Halloween” (nein, keine Coverversion) zeigen den Weg, den der Female-Fünfer eingeschlagen hat. Besonders letztgenannter Track “Halloween” hat wirklich Klasse und sticht heraus, bei einigen anderen Songs hätte ich mir hier und da noch ein bisschen Melodie bzw. Eingängigkeit gewünscht, aber unterm Strich wollen die Girls klingen, als möchten sie MANOWAR und sämtlichen Kollegen da draußen ordentlich den Hintern versohlen. Meistens kränkeln ähnliche Projekte bei der Stimme, aber im Falle von Anni De Vil verhält sich die Sache anders, die gute Frau klingt ein wenig wie LITA FORD, nur noch viel wilder und ungestümer. Auch die restlichen Kolleginnen Bitchie (g),  schauen echt böse aus der Wäsche und bedienen damit sämtliche Klischees dieses Metiers. Ob einem das gefällt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. “Metal War” ist jedenfalls eine Kampfansage an die von Männern geprägte Szene die sich gewaschen hat. Und wie würden die ehemaligen Kings Of Metal sagen: Please welcome the Queens Of Metal, whimps and posers leave the fuckin´ hall.
Stefan

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