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Hungry Heart - One Ticket To Paradise

Band: Hungry Heart
Album: One Ticket To Paradise
Spielzeit: 56:32 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Tanzan Music/Sony Music
Veröffentlichung: 18.06.2010
Homepage: www.hungryheart.it oder www.myspace.com/hungryheartofficial
Wertung: 8,5 von 10
Es ist schon sensationell: da wartet man geschlagene 10 Jahre auf das Debüt der Italiener und dann kommt der zweite Streich direkt 2 Jahre hinterher. 12 neue Stücke (incl. einer Coverversion) bietet “One Ticket To Paradise”, was mir gleich auffällt ist, dass der Sound dieses Mal erheblich glatter rüberkommt, lediglich die Stimme von Josh Zighetti röhrt noch immer irgendwo zwischen Michael Voss (MAD MAX) und Spike von den QUIREBOYS. Auch in der Rhytmusfraktion hat sich einiges getan, denn Steve Lozzi ersetzt Lele Meola am Bass und Paolo Botteschi ist für Emilio Sobacchi hinter die Schießbude gestiegen. Außerdem sind dieses Mal mehr ruhige Stücke an Bord, auf denen Gitarrist Mario Percudani dann auch teilweise die Leadvocals übernimmt (“Let Somebody Love You”, “A Million Miles Away”, “Love Is The Right Way” und “You Won´t Be Alone”). Zudem lassen die Italiener ihrer Vorliebe für Rhythm´n Blues freien Lauf und paaren ihn mit dem schnörkellosen Hardrock ihres Debüts. Hemmungslos gerockt wird aber auch, und zwar z.B. bei “Stand Up”, “dem grandiosen “One Ticket To Paradise”, “Get Lost” oder “Let´s Keep It Tryin” (was für ein Riff, Energie pur)! Die obligatorische Coverversion kommt dieses Mal in Form von “Man In The Mirror” (nicht erschrecken), das auch schon MICHAEL JACKSON performt hat. HUNGRY HEART haben einen richtig schönen Rocksong daraus gemacht. Zusammen mit ihren musikalischen Gästen Nicolo Fragile (GOTTHARD) oder Alessandro Del Vecchio (EDEN´S CURSE) zelebriert das Quartett melodischen Hardrock auf sehr hohem Niveau, immer bemüht, für Abwechslung zu sorgen und immer treffsicher, was die Arrangements angeht. Melodic Rock aus Italien hat ein neues Gütesiegel erhalten, nicht zuletzt durch diese Band hier, denn HUNGRY HEART setzen mit ihrem neuen Werk genau da an, wo das tolle Debüt aufgehört hat. Im Jahr 2010 überschlagen sich die qualitativ hochwertigen Veröffentlichungen aus Italien schier, denn neben HUNGRY HEART warten auch SHINING LINE, WHEELS OF FIRE oder HOMERUN (Coming Soon) mit neuen Heldentaten auf.
Stefan
 

hungry heart - same

Band: Hungry Heart
Album: Hungry Heart
Spielzeit: 52:59 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Tanzan Music/Import
Veröffentlichung: 2008
Homepage: www.hungryheart.it oder www.myspace.com/hungryheartofficial
Wertung: 8,5 von 10
Unverhofft kommt oft, so auch im Falle von HUNGRY HEART. Denn als ich kurz vor dem Release ihres Debüts über myspace nach einem Promo-Exemplar nachgefragt hatte, bekam ich leider keine Antwort. Dann halt nicht, dachte ich mir, aber als nach über einem Jahr eine E-Mail von Gitarrist Mario bei mir eintrudelte, in der er sich dafür entschuldigte, dass er damals nicht geantwortet hatte (mit der Begründung, dass die Band Internetprobleme hatte, jetzt aber einige E-Mails von früher wieder herstellen konnte), war die Sache klar. Schon ein paar Tage darauf lag die CD in meinem Briefkasten, und so holen wir diese Besprechung einfach nach. Vielleicht gibt es ja noch den ein oder anderen, der diese Scheibe noch nicht in seiner Sammlung hat. Schwerer Fehler, kann ich nur sagen, denn wer auf straighten Melodicrock/AOR irgendwo zwischen DANGER DANGER und alten BON JOVI steht, für den ist dieses gleichnamige Debüt ein gefundenes Fresschen. Ehrlich gesagt habe ich oft so meine Probleme mit italienischer Musik, aber bei HUNGRY HEART ist das komplett anders. Dieser Vierer gehört für mich mit zum Besten, was ich aus diesem Land je gehört habe. OK, dieser 11-Tracker ist eine klassische Eigenproduktion, dementsprechend fällt der Sound nicht megapoliert aus (kann sich aber echt hören lassen) und auch die Aufmachung ist typisch, aber genau das macht auch den Charme dieser Platte aus, die in ein paar Jahren mit Sicherheit ein gesuchtes Juwel sein wird. Der Hauptgrund, warum dies so sein wird, sind aber die tollen Songs. Ich möchte jetzt gar keinen hervorheben, denn “Hungry Heart” funktioniert am besten am Stück, dieses Gefühl für eingängige Melodien und geile Riffs, vorgetragen mit Hingabe und wie der Name schon sagt – Hunger und Lust auf Rock´n Roll. Das macht diese Scheibe zu einem Muss für jeden, der sich Rockfan nennt. Abgerundet wird die CD mit “Gina”, einer Coverversion von MICHAEL BOLTON, die wie der Rest des Albums voll punkten kann. HUNGRY HEART ist für mich gegenwärtig DIE Rockband aus Italien! Und da das Album nun doch schon über ein Jahr auf dem Buckel hat, bin ich total neugierig, was die Burschen in (naher) Zukunft noch so vom Stapel lassen.
Stefan
 

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