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Band: Human Temple Album: Murder Of Crows Spielzeit: ? min. Plattenfirma/Vertrieb: Escape Music Veröffentlichung: 22.01.2010 Homepage: www.myspace.com/humantemplefinland Wertung: 7,5 Die finnischen Melodicrocker von HUMAN TEMPLE sind mit ihrem zweiten Werk zurück. Einige Line-Up Wechsel haben die Jungs hinter sich und so ist es nicht verwunderlich, dass es doch über 5 Jahre gedauert hat, bis sie den Nachfolger zu “Insomnia” eingetütet haben. Nach wie vor mit von der Partie sind die Gründungsmitglieder Janne Hurme (v.) und Petri Sehto (d.) sowie Harri Kinnunen (b.). Gitarrist Jari Salo, der auf dem Debüt unter anderem auch für Produktion und Mix zuständig war und auch Keyboarder Tony Green mussten ihren Hut nehmen und Platz machen für neue Leute. Ein wenig verwunderlich scheint mir auch, dass zwar mit Jori Tojander ein neuer Tastenmann aufgeführt ist, aber für den Posten des Gitarristen kein neuer Name bzw. eine zuständige Person im Info zu finden ist (aber es sind mit Jani Liimatainen (ex-Sonata Arctica, Cain's Offering), Erkka Korhonen (ex-Urban Tale, Ari Koivunen band) and Vesa Virtanen (Twilight Guardians) einige Gastmusiker auf der Liste, was einiges erklärt). Was mir auch gleich auffällt ist, dass HUMAN TEMPLE auf ihrer neuen Scheibe einen wirklich guten Sound haben, was man ja vom Erstling nicht gerade behaupten kann. Irgendwie zwar unverwechselbar, aber auch ziemlich schlecht. Nicht schlecht dagegen waren damals die 11 Songs, mal sehen wie es auf dem neuen Album aussieht. Nach dem ersten Höreindruck fiel mir schon auf, dass “Murder Of Crows” etwas mehr Abwechslung zu bieten hat. Von ziemlich harten Tönen (“Emily”) über bluesig angehauchte Nummern, wo auch schon mal ne Hammond-Orgel zum Einsatz kommt (“Promised Land”) bis hin zum klassichen Melodicrock (viele der übrigen 8 Songs) ist viel geboten. Wobei mir speziell “Promised Land” supergut gefällt, ein toller Midtempokracher und mit seinen 6:33 min. alles andere als langweilig. Hier kommt der wuchtige Sound der Platte toll zur Geltung. Insgesamt kein Überhammer, aber solide Handwerkskunst mit einigen Höhepunkten, die dem geneigten Melodic/AOR Fan durchaus schmecken wird. So richtige Ausfälle sind aber auch keine dabei und deshalb gibt es aufgrund der tollen Highlights eine wirklich gute Note. HUMAN TEMPLE haben sich auf “Murder Of Crows” definitiv gesteigert und somit gibt es grünes Licht für Euch! Stefan
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