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Band: Housemaster Album: J.B. Spielzeit: 25:28 min. Plattenfirma/Vertrieb: Eigenvertrieb Homepage: www.myspace.com/housemasterband Wertung: 4 Das Retro-Thrash-Fieber ist also jetzt auch bis nach Italien geschwappt. Während es durchaus einige junge Hoffnungsträger wie FUELED BY FIRE oder MERCILESS DEATH gibt, haben HOUSEMASTER nicht nur einen denkbar unbrauchbaren Namen für eine Thrashband, sondern auch ziemliche Defizite beim Songwriting. Unterm Strich fehlen einfach die Glanzmomente, die Eingängigkeit, kurzum der Aha-Effekt. Stilistisch sind HOUSEMASTER sehr nahe an die altehrwürdigen SLAYER angelehnt, ohne aber auch nur ein kleines Bisschen an das Original heranreichen zu können. Sänger Pierluigi Cavazzano pendelt zwischen „melodischem Gesang“ und durchsetzt seine Gesangslinien des öfteren mit Growls und Shouts. Laut Info spielt man technischen Thrash, angelehnt an die späten 80ger und frühen 90ger, was auch ganz richtig ist, aber wenn die Jungs mal einen Geistesblitz haben, ist er geklaut von den großen Heroen eben dieser Zeit. Ach ja, die aktuelle EP „J.B.“ ist bereits die dritte ihrer Art, denn die Band wurde 2005 gegründet und hat in den folgenden Jahren 2006 und 07 schon zwei EPs unters Volk geschmissen. Dieses Mal haben es 6 Songs drauf geschafft, die Produktion ist Genretypisch nicht zu überladen und recht hörbar, ein kleiner Pluspunkt immerhin. Was lernen wir jetzt aus dem Ganzen??? Aller guten Dinge sind manchmal eben doch nicht 3. Stefan
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