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Wertung: 8,5 von 10

Lieber spät als nie, dürfte hoffentlich so mancher von euch sagen, als er diese Rezi bei uns auf der Seite erblickt. Denn bereits vor über 2 Wochen ist das Album der Mannen um Ausnahmesänger JAMES CHRISTIAN erschienen. Doch wir haben unsere internen Probleme bewältigt und so möchte ich euch dieses wundervolle Melodic Rock Album nicht vorenthalten. Denn wie schon in den vergangenen Jahren haben HOUSE OF LORDS abermals eine erstklassiges Album veröffentlicht, das jedem AOR und Melodic Rock Fan unter euch gefallen müsste. Bereits der Opener und Titeltrack, der mit einem lauthals gebrüllten „Moooneeey“ eröffnet wird, zeigt die Marschrichtung an. Hier versammeln sich großartige Melodien, Erinnerungen an die alten Stadionrock-Zeiten kommen mir in den Sinn. Und mit dem nachfolgenden „One Man Down“ haben wir sogar einen Hit zu verzeichnen, der selige Erinnerungen an richtig gute BON JOVI Alben in den 80ern wach werden lässt. Oder im Ansatz auch an EUROPE. Ja, ja lang ist es her. Und Gitarrist Jimi Bell haut nicht nur ein cooles Riff nach dem anderen raus (schade, dass er AOR-typisch etwas in den Hintergrund gemixt ist), seine Soli sind ebenfalls fein. Gut, „First To Cry“ ist allenfalls gute Kost und hätte vom Stil auch gut auf ROBIN BECKs aktuelles Album „The Great Escape“ gepasst. So sind nun mal die Familienbande. Als zweiten Anspieltipp kann ich euch das formidable „Someday When“ empfehlen. Mir fallen da ganz spontan Vergleiche zu HARLAN CAGE, 101 SOUTH und HAREM SCAREM ein, besonders gut gefallen mir da auch die allgegenwärtigen Keyboardsounds. Und diese göttlichen Melodien! „Searchin'“ rockt dann wieder etwas erdiger, allerdings ebenfalls allenfalls gut und nicht hervorragend. Noch mehr Stadionatmosphäre kommt bei mir bei „Living In A Dream World“ auf, die tollen Gitarren und Mr. CHRISTIANS unverwechselbare Stimme setzen dem Ganzen die Krone auf. Ehrlich wunderbar.  Mit „Hologram“, bei dem wieder HAREM SCAREM als Vergleich herhalten müssen und dem fast schon Glamrock/Sleaze-artigen „Seven“ finden sich auf „Big Money“ noch zwei weitere richtige Hits und machen bei dem hohen Qualitätslevel  dieses Album wirklich zum Pflichtkauf. Da verzeihe ich gerne die ehrlich durchschnittliche Ballade „The Next Time I Hold You“, so was lief in den 80ern ehrlich schon auf Dauerrotation in den einschlägigen Musiksendungen. Tja, was soll ich sonst sagen? Auf HOUSE OF LORDS ist im Melodic Rock Bereich einfach Verlass. Auch anno 2011 liefern sie ein verdammt gutes Album ab, welches sicher die ein oder andere Ehrenrunde in meinem CD Player drehen wird.

Markus

House Of Lords - Big Money

Info

Band: House Of Lords
Album: Big Money
Spielzeit: 50:43 min.
Plattenfirma: Frontiers
Veröffentlichung: 23.09.2011
Homepage:
 www.jameschristianmusic.com

Tracklist

1. Big Money
2. One Man Down
3. First To Cry
4. Someday When
5. Searchin'
6. Living In A Dream World
7. The Next Time I Hold You
8. Run For Your Life
9. Hologram
10. Seven
11. Once Twice
12. Blood

Wertung: 10 von 10

Nach ihrem 2000er Machwerk “Power And The Myth” hatte wohl keiner mehr an die Rückkehr zu alter Stärke geglaubt. Aber die beiden folgenden Scheiben “World Upside Down” und “Come To My Kingdom” haben jeden Melodic-Fan eines besseren belehrt. Mal sehen, ob James Christian und seine Mannen das Triple schaffen und erneut eine hochwertige Platte aus dem Hut zaubern. Und tatsächlich, schon der Opener “Cartesian Dreams” zaubert ein beruhigendes und seeliges Lächeln auf mein Gesicht. Damit aber nicht genug, denn die Kinnlade fällt ein ums andere Mal herunter, mit jedem neuen Song. Kaum zu glauben, mit welcher Power Nummern wie “Born To Be Your Baby”, “Bangin”, “The Bigger They Come”, “Repo Man” oder “Saved By Rock” aus den Boxen knallen. HOUSE OF LORDS haben für ihr neues Album einiges an Härte draufgepackt, lassen aber die bekannten Trademards so stehen, wie wir sie alle lieben. Dieses Album setzt sich ganz an die Spitze sämtlicher Scheiben von James Christian, ob solo oder mit HOUSE OF LORDS. “Cartesian Dreams” hat wirklich alles, was ein Hitalbum haben sollte: Killer Songs, Killer Sound und tolle Musiker! Ich kann den Jungs nur wünschen, dass die aktuelle Tour besser verläuft, als der Gig in Ingolstadt vor 2 Jahren, als man vor ein paar Nasen (leider waren echt nicht viele Leute da) eine wirklich tolle Show abgezogen hat. Aber das wird doch mit einer solchen Hammerscheibe wie “Cartesian Dreams” zu machen sein, oder? Also Leute, lasst HOUSE OF LORDS nicht hängen und schenkt Ihnen ein wenig Begeisterung für das, was sie Euch all die Jahre gegeben haben – Greatest Melodic Rock to die for!
Stefan

house of lords - cartesian dreams

Info

Band: House Of Lords
Album: Cartesian Dreams
Spielzeit: 51:41 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulffood
Veröffentlichung: 18.09.2009
Homepage: www.jameschristianmusic.com

Tracklist

 

Wertung: 9 von 10

James Christian ist ein wirklich vielbeschäftigter Mann, denn kaum ist die aktuelle Scheibe seiner Gattin Robin Beck auf dem Markt, das Megaprojekt VOICES OF ROCK in trockenen Tüchern, steht er mit einem neuen Scheiblein seiner HOUSE OF LORDS Gewehr bei Fuß. Aber trotz seiner Allgegenwärtigkeit kommt dies alles nicht nervig rüber, wie bei so manch anderen Muckern. Namen lasse ich einmal außen vor. Im Gegenteil, schon seit Wochen warte ich gespannt auf diesen Silberling und frage immer wieder ungeduldig nach. Jetzt endlich ist es soweit, und es kommt mir vor wie die Jungfernfahrt mit einem neuen Auto. Können die Lords nach ihrem Meisterwerk „World Upside Down“ wirklich noch einen draufsetzen oder bin ich ähnlich enttäuscht wie 2004, als mit „The Power And The Myth“ das wohl schwächste Album der Band veröffentlicht wurde. Die erste Minute bin ich etwas zwiegespalten, denn das Intro „Purgatorio Overture No.2“ ist nicht unbedingt ein Knaller, aber es ja auch nur ein Intro. Anschließend geht es allerdings gleich von 0 auf 200 in nullkommanix, denn der Titeltrack bläst mich gleich ordentlich weg. Auch die folgenden Nummern „I Need To Fly“, „I Don´t Wanna Wait All Night“ und „Another Day From Heaven“ überzeugen auf ganzer Linie. Und das bleibt auch so, bis mit dem Bonustrack „Another Day From Heaven“ als Acoustic Version nach knapp einer Stunde feinsten Melodicrocks die Lichter erstmal ausgehen. Außerdem gesondert erwähnenswert finde ich „Your Every Move“ oder „The Dream“, welche für mich weitere Highlights dieses Hammeralbums darstellen. Produziert wurde „Come To My Kingdom“ von Meister James Christian himself, und das hat er wirklich 1A hinbekommen. So muss ein modernes Rock-Album klingen. Insgesamt also ein rundum gelungenes Gesamtpaket also, ein Highlight dieses noch jungen Jahres. Die neue HOUSE OF LORDS ist mal wieder ein unbedingtes Muss. Als abschließenden Hinweis möchte ich noch anbringen, dass HOUSE OF LORDS mit vielen weiteren Hochkarätern (BLACK´N BLUE, BRITNY FOX, BONFIRE, SHY, VON GROOVE usw.) das 2008er Z-Rock Festival bestreiten werden, also nix wie hin nach Birmingham im schönen Großbritannien, wo dieses tolle Event vom 16. – 17. Mai stattfinden wird. In diesem Sinne…
Stefan

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Info

Band: House Of Lords
Album: Come To My Kingdom
Spielzeit: 57:42 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Homepage: www.jameschristianmusic.com

Tracklist

 

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