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*Hahaha* eine leicht bekleidete, blonde Schönheit räkelt sich zwischen zwei in Leopardenmuster - Mänteln gehüllten Kerlen, die auf den Boden herum sitzen und von allen möglichen Utensilien umgeben sind. Watt für ein beknacktes Cover! Die Mannheimer HOT CHICK BANGED (der Bandname übertrumpft an Beklopptheit sogar das Artwork um ein vielfaches) möchten gerne polarisieren, provozieren und meines Erachtens mit diesem Image einfach von ihren Schwächen ablenken.
Die Band mischt Funk mit Hardrock und einem Schuss Glam, ist teilweise sogar richtig rotzig und gefällt mir, von der musikalischen Seite, teilweise sogar recht gut. Im krassen Gegenteil dazu glänzt die Band mit grenzdebilen, sexuellen Lyrics, die 2011 wirklich niemanden mehr schockieren bzw. kein Mensch braucht. Auch die Pornokino-mässigen Sequenzen zwischen den einzelnen Songs – die nach einiger Zeit einfach nur nerven - veranlassen mich eher zum Gähnen.
Einen weiteren Nervfaktor stellt Sänger Lex Brown dar. Sein übertriebener aufgesetzter, hysterischer Gesang geht einem schon nach wenigen Sekunden mächtig auf dem Senkel. Hey, wir haben 2011 und spätestens nach J.B.O. und Konsorten braucht kein Mensch mehr eine weitere Spaßcombo, die provozieren möchte - besonders nicht mit so einem albernen Image/ niedrigem Niveau.
Das selbstbetitelte Debüt ist so witzig wie die momentane finanzielle Krise Griechenlands. Beides braucht man einfach nicht. Manche werden die HOT CHICK BANGED CD in die Kult – Schublade stecken, ich bevorzuge die Deponie auf dem Haufen-Lager der Ludolfs oder als Bierglasuntersetzer.
Aufgrund das mir die Instrumentalisierung gefällt, vergebe ich 3,5 humorlose Punkte.
Götz
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