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Helstar - The King Of Hell

Band: Helstar
Album: The King Of Hell
Spielzeit: 49:14 min
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood
Homepage:  www.helstar.com
Wertung: 7
Frontsirene James Riviera hat ja schon einige Stationen in seinem ereignisreichen Musikerleben hinter sich gebracht. So machte er in letzter Zeit eher mit DISTANT THUNDER und DESTINY'S END von sich reden als mit seiner eigentlichen Stammcombo HELSTAR. 2007 erschien nun ein neu eingespieltes Best of – Album mit 2 neuen Tracks, das mir ehrlich gesagt völlig am Arsch vorbei ging. Soweit ist “King Of Hell“ glücklicherweise lange nicht. Der Titeltrack drückt ordentlich aus den Boxen und liefert einen soliden Einstieg in den US-Metal der Fünf. Ein wenig flotter kommt „The Plague Of Man“ um die Ecke und erinnert an die seligen 80er Jahre Großtaten der Amis. Leider flacht das Album dann stark ab. Sämtliche Songs bis auf das wirklich schnelle „Pain Will Be Thy Name“ plätschern im Midtempo vor sich hin und können kaum Akzente setzen. Alles ordentlich gespielt, technisch auf höchstem Niveau, aber ohne wirkliche Höhepunkte. Erst am Ende ab dem genannten „Pain Will Be Thy Name“ lassen HELSTAR nochmal ordentlich aufhorchen. „The Garden Of Temptation“ hätte auch auf dem 89er Meisterwerk „Nosferatu“ eine sehr gute Figur gemacht und ist der genialste Song auf dem Album geworden und auch das vorherige epische „In My Darkness“ kann aus dem Einheitsbrei hervorstechen.  Somit bleibt HELSTAR nur ein ordentliches Comeback zu bescheinigen, das an die alten Sachen aber wirklich nicht ganz heranreicht. US Metal Fans sollten aber trotzdem zugreifen. So oft wird diese Musikrichtung leider nicht mehr in dieser handwerklichen Qualität geboten. 

 

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