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Band: Hauk Album: To Hear The Trumpets Call Spielzeit: 21:39 min Plattenfirma/ Vertrieb: Baldur Rising Music Homepage: www.haukmusic.com Wertung: 2 HAUK spielen laut Info Heathen Metal, also heidnischen Metal. Toll. Was Metal stilmäßig mit Heidentum zu tun hat, kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. Immerhin ist die textliche Ausrichtung geklärt. Walhalla rules. Leider ist das musikalische Werk dieser Truppe sehr dürftig. Ideen sind vorhanden und auch das Songwriting ist nicht so übel, aber die musikalische Umsetzung treibt dem Rezensenten die Zornesröte in die Stirn. Die Produktion ist völlig misslungen, die Keyboards klingen nach billigstem Bontempi-Orgeln aus dem Kaufhaus, die Gitarren haben null Druck, das Schlagzeug einfach nur dumpf, so eine miese Produktion habe ich ehrlich lange nicht mehr erlebt. Dazu kommt das Sänger HAUK einfach null Talent im Gesangsbereich hat. So schräg wie er die Töne ansteuert und dann mit zitternder Stimme versucht ihn halbwegs zu halten, hat schon was Tragisches. Angeblich ist diese EP bereits das vierte Lebenszeichen der Jungs, sorry aber da sind Millionen Demos zehnmal besser. Ach ja, ich hab ganz vergessen, was Heathen Metal lt. HAUK eigentlich stilmäßig bietet. Also, nehmt euch BATHORYS „Blood On Ice“ und spielt dieses mit einer billigen Bontempi-Orgel , fast völlig ohne Gitarren und einem miesen Drumcomputer nach, stellt euch ein Kassettengerät daneben, am besten in der Dusche oder so, damit ihr euren schrägen Gesang auch noch draufquetscht, dann wisst ihr, wie HAUK in etwa klingen. Ach ja noch einen Schuß MANOWARschen Pathos dazu, schließlich müsst ihr unbedingt an absoluter Selbstüberschätzung leiden, um so etwas dann auch zu veröffentlichen. Und Odin, Thor oder wer auch immer, lass diese 4 Songs ganz schnell von den Krähen aufpicken und von den Rabenflügeln in Millionen Schnipseln über den Ozean verteilen, dann geht es zumindest meinen Ohren wieder besser.
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