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Band: Hatriot Album: Hatriot 2011 - Demotape Spielzeit: 19:55 min. Plattenfirma: Veröffentlichung: 2011 Homepage: www.hatriotmetal.com WERTUNG: 9 von 10
Terror terror tormenting inside my mind, terror terror tormenting me terror, terror tormenting me all the time tormenting me all the time ...
Na, wie geil ist denn dieser Refrain?! Ich fühlte mich sofort an die späten 80er Jahre erinnert, als der Thrash Metal seine Hochphase hatte. Und jetzt, mehr als 20 Jahre später, serviert uns ein Quintett aus den USA richtig geiles, abwechslungsreiches und urwüchsiges Material, welches nahtlos an diese Zeit anknüpft. Die Jungs vollbringen die Glanzleistung, ihre Songs verdammt zeitlos und frisch klingen zu lassen. Durch einen glücklichen Zufall bin ich, vor einigen Wochen, auf das Demotape der jungen und sehr hoffnungsvollen kalifornischen Combo gestoßen und war schier aus dem Häuschen. Fans von EXODUS, VIO-LENCE, DESTRUCTION, KREATOR etc. werden die Freudentränen in die Augen schießen und ganz schnell, den „Hatriot 2011“ betitelten 4 Tracker, in ihr Herz schließen, wenn sie dieses geniale Stück Metal das erste Mal hören.
Das prominenteste Bandmitglied dürfte der Vater des 21 jährigen Bassisten Cody sein und hat den Thrash Metal, durch seine Beteiligung bei EXODUS, erheblich mitgeprägt. Es handelt sich um niemand geringeren als Steve „Zetro“ Souza! Es ist schön, dass der Schreihals ein neues Umfeld gefunden hat, indem er sich auch hörbar wohlfühlt. Bei HATRIOT handelt es sich definitiv nicht um Steve's Soloprojekt, sondern ist die Band um seinen Sohn Cody. Weitere Bandmember sind: Drew Gage – Gitarre Kosta Varvatakis – Gitarre Alex Bents – Drums
Es wäre einfach unfair, die Band nur auf Zetro zu reduzieren, denn dafür ist die Leistung aller Beteiligten einfach viel zu gut. Wie oben schon erwähnt, hat sich die Band den guten, alten Thrash Metal auf die Fahne geschrieben und kann jetzt schon mit den ganz großen Namen im Business mithalten. Dabei sollte man sich vor den Augen halten, dass sich HATRIOT noch im Demostadium befinden und nicht alle Musiker über 20 Jahre alt sind (den Sänger berücksichtigen wir jetzt mal nicht ;-) ).
Die beiden Gitarristen Drew und Kosta überzeugen durch ein technisch versiertes Spiel und bieten so manche sägende Riffs und Soli, welche die ganz Großen aus der Szene nicht besser hinbekommen. Egal ob die beiden das Uptempo-Brett liefern, oder auch einmal sich von ihrer melodischen Spielweise präsentieren, man merkt sofort, dass hier richtige Könner am Werke sind. Der absolute Hammer ist der gerade einmal 18 jährige Schlagzeuger Alex Bents. Es besitzt ein super Taktgefühl, schlägt präzise auf sein Drumkit ein und vergisst auch nicht, egal wie schnell der Song ist, durch sein einfallsreiches Drumming, eigene Akzente zu setzen. Er und Souza Junior sind elementar wichtig für HATRIOTS Sound, denn sie gehen sehr druckvoll zu Werke und ihr harter, präziser Soundteppich gibt den beiden Gitarristen erst die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Papa Souza ist halt ein erfahrener, charismatischer und professioneller Thrash Metal Shouter und sein Gesang klingt einfach nur geil!
Nicht nur musikalisch überzeugt die Band auf ganzer Linie, sondern sie beweisen auch, dass sie hervorragende Songwriter sind. Sie verstehen es ihre Songs abwechslungsreich zu arrangieren und bauen geschickt Tempiwechsel ein. Auch das Gespür, wann und wie melodische Sequenzen eingebaut werden sollten, ist bei ihnen vorhanden und dadurch sind die Uptempo-Nummern sehr unterhaltsam und einfallsreich ausgefallen.
„The Fear Within“ ist ein richtig genialer Thrasher mit sägenden Riffs, einem gewohnt fies singenden Zetro, tollen Tempiwechsel und einem sehr guten, melodischem Gitarrenspiel. Der phantastische Refrain hat mich sofort gefangen genommen! Das schnelle „Weapons Of Class Destruction“ ist ein im Genre üblicher Thrasher und verfügt über ein cooles Gitarrensolo. Auch „Globacidal“ und „The Mechanics Of Annihilation“ gehen in diese Richtung und unterstreichen noch einmal, was für ein enormes Potential in HATRIOT steckt. Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass die Band es sehr weit bringen wird!
Das Material und die Bandleistung ist so verdammt stark, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis HATRIOT den wohlverdienten Deal erhalten werden. Spätestens dann wird sich die Konkurrenz wirklich warm anziehen müssen.
Die Band bietet das Demo „ Hatriot2011“ zum kostenlosen Download an, also gibt es keine Ausrede mehr, mit dem Namen nichts anfangen zu können. Zieht euch das grandiose Teil, feiert ab und werdet hochgradig, vom Sound, abhängig ;-). Downloadlink: www.megaupload.com/?f=XN7R0YYL
Ich freue mich auf des Debütalbum des Fünfers und kann das Demo nur wärmstens empfehlen. Mir ist der sensationelle Einstand 9 Punkte wert. Trackliste: 1. The Fear Within 2. Weapons Of Class Destruction 3. Globacidal 4. The Mechanics Of Annihilation
Götz
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