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Band: Great White Album: Rising Spielzeit: 58:52 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers/Soulfood Homepage: www.mistabone.com oder www.myspace.com/officialgreatwhite Wertung: 5,5 Zwei Jahre nach der vielbeklatschten Reunion des US-Blues-Rock-Flaggschiffs mit dem anschließenden Release der dazugehörigen, teilweise recht ordentlichen CD „Back To The Rhythm“ gibt es jetzt wieder neues Material von Jack Russell und seinen Kumpanen auf die Ohren. Eigentlich ist fast alles beim Alten geblieben, denn außer daß Anfang 2008 Basser Sean McNabb seinen Hut genommen hat und durch Scott Snyder (ACCOMPLICE, Ex-RAMOS) ersetzt wurde, hat sich nicht viel getan im Hause GREAT WHITE. „Rising“ nennt sich also das neue Werk und wenn es nach dem Titel geht, wollen es die Herrschaften noch mal wissen. Der Einstieg ist mittels „Situation“ auch ganz gut gewählt, denn die nächsten Songs plätschern einfach so vor sich hin. Wenn ich so überlege, ist der Opener sogar der einzig bissige Song der ganzen Platte. Und das zieht sich bei 12 Songs dann auch ganz schön hin. Zum Abschluss gibt es natürlich noch eine Coverversion, dieses Mal in Form von „Let´s Spend The Night Together“ von den ROLLING STONES, aber leider ist auch diese Version ähnlich zahnlos wie schon „30 Days In The Hole“ (HUMBLE PIE) auf dem Vorgängeralbum. Irgendwie bekommen GREAT WHITE keinen Fuß auf den Boden, denn sowohl Sound als auch das Songmaterial kann eigentlich zu keiner Zeit so richtig glänzen. Die Songs sind absolut austauschbar und bieten keinen wirklichen Kaufanreiz. Besonders nicht, wenn sie dem Vergleich mit den Klassikern der Band standhalten müssen. Jack Russells Stimme klingt brav, nichts erinnert mehr an den Rebell von früher. Der weiße Hai hat sich mit diesem Album seine Zahnprotese schon mal bestellt, wenn es so weiter geht, kann er sie getrost jeden Abend in Corega-Tabs legen. Da wäre sicher einiges mehr drin gewesen. Ach ja, über Coverartworks kann man ja bekanntlich streiten, ich finde jedenfalls, dass das Cover nicht das Schlechteste an „Rising“ ist. Stefan
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