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Band: Grave Digger Album: Ballads Of A Hangman Spielzeit: 45:04 min Plattenfirma/ Vertrieb: Napalm Records Homepage: www.grave-digger-clan.com oder www.myspace.com/gravediggerclan VÖ: 09.01.2009 Wertung: 8,5 Ich weiß, wir sind etwas spät dran mit dieser Review, schließlich gibt es das Album bereits seit 8 Monaten zu kaufen, aber ich hab nun mal fest gestellt, dass wir kein einziges GRAVE DIGGER Review auf unserer Seite bieten und dem musste abgeholfen werden. „Ballads Of A Hangman“ bietet absolut typische GRAVE DIGGER Kost – der Teutonen Metal kann getrost als eine Mischung aus RUNNING WILD, RAGE & ACCEPT betrachtet werden, wobei natürlich Chris Boltendahl's Stimme schon einzigartig ist. Hier gilt: Lieben oder Hassen. Ich liebe sie. Eine weitere Parallele zu RUNNING WILD ist der neue Gitarrist Thilo Herrmann, selbiger gehörte zu meiner Meinung nach besten RUNNING WILD Formation zu „Black Hand Inn“ Zeiten. Der Titeltrack räumt sofort ab, „Hell Of Disillusion“ hat einen Chorus, den man sogar nach 12 Halben noch perfekt mitgröhlen kann und die Nackenmuskeln zucken immer automatisch mit. „Grave Of The Addicted“ ist wieder ein Midtempo-Stampfer, der live zu einem Höllensong werden müsste. „Lonely The Innocence Dies“ ist ein Duett mit BENEDICTUM Frontröhre Veronica Freeman, welches mich allerdings nicht wirklich vom Hocker reißt. Das Songwriting ist etwas zu bieder geraten. Dafür entschädigen „Funeral For A Fallen Angel“, „Stormrider“ und besonders „Pray“, das zu einem Klassiker der Bandgeschichte werden müsste. Dort schlichen sich leichte Hardrock Anleihen in den Metalsound und machen „Pray“ zu meinem Favoriten. Genialer Song. Alles in allem ist „Ballads Of A Hangman“ zu einem weiteren starken Werk in der über 25-jährigen Bandgeschichte geworden und bitte Jungs, macht weiter so. GRAVE DIGGER rule!
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