Schwein schwarz copy klein Rockingboy Banner
girlschool - legacy

Band: Girlschool
Album: Legacy
Spielzeit: 50:04 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Wacken Records/SPV
Homepage: www.girlschool.co.uk oder www.myspace.com/girlschool1
Wertung: 7,5
Jungens, wie die Zeit vergeht. Satte 30 Jahre ist es nun schon her, seit sich die Mädels von PAINTED LADY in GIRLSCHOOL umbenannten und somit heute die am längsten existierende Girl-Rockband darstellen. Nun muss ich zugeben, dass sich meine Interessen immer außerhalb des Dunstkreises dieser Ladies bewegt haben. Somit ist „Legacy“ auch die erste Scheibe, mit der ich mich so richtig auseinanderzusetzen habe. Und dem ist noch nicht genug, denn die Damen haben eine ordentliche Latte an Gästen aufgefahren, angefangen mit J.J. French, Phil Campbell, Neil Murray oder Eddie Ojeda bis hin zu Ronnie James Dio, Tony Iommi, Eddie Clarke und Lemmy himself, der bei „Don´t Talk To Me“ nicht nur seine Stimmbänder vibrieren lässt und den Bass zupft, sondern auch noch fleißig die Triangel (!!!) schwingt. Das zeigt uns mal wieder, Lemmy Kilmister ist nicht nur Gott, er kramt auch manchmal ungeahnte Begabungen hervor, von deren Existenz keiner von uns gewusst hat *grins*. OK, genug flache Witze gerissen, willkommen in der Realität. 15 Stücke haben die Mädels auf die neue Platte gepackt, das nenne ich Value for money. Enthalten sind dabei auch 3 Bonustracks in Form von „I Spy“ Dio/Iommi Mix, „Emergency“ und „London“, einer Liebeserklärung an die Heimat. Aber mal der Reihe nach, denn bevor diese Songs erklingen, gibt es noch 12 andere Nummern zu entdecken. Den Anfang macht „Everything´s The Same“, ein kraftvoller Einstieg, die Damen. „Other Side“, „I Spy“ und das supermelodische „Spend Spend Spend“ sind ebenfalls über jeden Zweifel erhaben, bevor sich ab „Whole New World“ alles in allem ein kleiner Abwärtstrend abzeichnet. Was aber wiederum heraus sticht, ist der superbe Titeltrack, cooler Song. Recht kurios ist auch der englisch/deutsche Text-Mischmasch bei „Zeitgeist“, ist mal ganz was anderes. Natürlich darf auch eine Coverversion nicht fehlen, und die ist mit „Metropolis“ von MOTÖRHEAD recht klug gewählt und sehr gut umgesetzt. Insgesamt ein würdiges Jubiläumsalbum mit jeder Menge interessanter Features der Gastmusiker. Und so nebenbei möchte ich gerne noch meine bescheidenen Glückwünsche zum 30jährigen Bestehen loswerden. Definitiv werde ich einiges nachzuholen haben indem ich mir die alten Scheibletten besorge. Und das, so finde ich, ist durchaus ein positives Feedback für „Legacy“.
Stefan

 

Free Counter

 

 

Follow RockingboyMag on Twitter

 

Schwein schwarz copy klein
Schwarz gif